- Volkswagen bringt den ID. Tiguan 2027 als Elektro-SUV.
- Der Vorverkauf beginnt zum Pariser Autosalon.
- Der Einstiegspreis liegt bei 42.695 Euro.
- Energiekrise als Kurstreiber:
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Der Tiguan ist VW-Markenchef Thomas Schäfer zufolge aktuell das weltweit meistverkaufte Modell der Marke und des gesamten Konzerns. ID.4 und die Schrägheckversion ID.5 gehörten zu den erfolgreichsten Elektroautos. Nun führe man diese Erfolgsgeschichten zusammen. Seit 2007 wurden demnach mehr als 8,3 Millionen Exemplare des Tiguans gebaut. Die E-Modelle ID.4 und ID.5 kommen seit 2021 zusammen auf mehr als 950.000 Fahrzeuge.
VW hatte vor gut einem Jahr angekündigt, sich bei seinen Elektromodellen nach und nach von den Nummern im Namen zu verabschieden. Den Auftakt machte der ID. Polo. Die bisherige Namensgebung der ID-Familie war 2018 unter dem damaligen Konzernchef Herbert Diess eingeführt worden.
Nachfrage in Europa nach E-Autos steigt
Branchenexperte Stefan Bratzel hält den Tiguan für einen wichtigen Baustein der VW-Elektrostrategie. Die E-Mobilität entwickle sich aktuell von der Nische zum Massenmarkt, sagte der Direktor des Centers of Automotive Management in Bergisch Gladbach. Als Marktführer müsse Volkswagen deshalb gerade in volumenstarken Segmenten attraktive Modelle anbieten. Der Tiguan sei dafür ein gutes Beispiel - und könnte Startpunkt für eine Aufholjagd sein.
Der Autokonzern leidet aktuell unter sinkenden Verkaufszahlen. In Europa zog die Nachfrage nach E-Autos zuletzt aber an: Von Januar bis September war jedes fünfte ausgelieferte Fahrzeug dort ein reiner Stromer. Der E-Anteil am Auftragsbestand betrug sogar rund 40 Prozent. Für den neuen Kleinwagen ID. Polo und seine Schwestermodelle ID. Cross, Skoda Epiq und Cupra Raval lagen zuletzt fast 150.000 Bestellungen vor. Wegen der hohen Nachfrage kommt es zu monatelangen Wartezeiten. Befeuert wird die Entwicklung unter anderem von den hohen Spritpreisen infolge des Iran-Kriegs.
E-Auto-Boom bringt Gewinn unter Druck
Was zunächst nach guten Nachrichten für Volkswagen klingt, hat aber auch einen Haken: Mit E-Autos verdient der Konzern aktuell noch weniger Geld als mit Verbrenner-Modellen. Die schnelle Verschiebung der Nachfrage kostete den Konzern also Geld. Neben einer milliardenschweren Abschreibung auf Porsche und den Kosten für den Konzernumbau war das einer der Gründe für eine Gewinnwarnung vor wenigen Wochen.
Volkswagen steht Bratzel zufolge vor einem schwierigen Spagat: Während neue E-Autos auf den Markt gebracht werden, müssten auch Kosten gesenkt und die Profitabilität verbessert werden. "Man muss diese Gleichzeitigkeit hinkriegen."
Bis zu 600 Kilometer Reichweite
Gebaut wird das neue SUV im Werk Emden. Geplant sind drei E-Antriebe. Je nach Ausführung soll das Auto mit einer Batterieladung bis zu 600 Kilometer weit fahren können. Neu gestaltet wurden unter anderem das Cockpit mit optionalem Beifahrerdisplay. Außerdem kehren physische Tasten, zum Beispiel zur Bedienung der Klimaanlage, und klassische Bügelgriffe zurück.
Doch nicht nur der Name ist alt: In einem Retro-Modus können die digitalen Anzeigen dem Stil des Golf IV oder des Käfers nachempfunden werden. Der Einstiegspreis liegt bei 42.695 Euro. Der E-Tiguan soll parallel zu den bisherigen Tiguan-Modellen mit Benzin-, Diesel- und Hybrid-Antrieben angeboten werden./jwe/DP/zb
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
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5
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10
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20
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| Fallender Kurs |
Put
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5
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10
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20
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