Nach dem verlängerten Wochenende profitierten die Anleihen von der Entspannung im Handelskonflikt der Vereinigten Staaten mit der Europäischen Union (EU). US-Präsident Donald Trump hatte die Einführung der von ihm angekündigten neuen Zölle auf EU-Importe zunächst auf 9. Juli verschoben, um mehr Zeit für Verhandlungen zu lassen. Dieser gab sich am Dienstag zuversichtlich. Er sei gerade darüber informiert worden, dass EU-Vertreter sich gemeldet hätten, um schnell Termine für Treffen festzulegen, schrieb der Republikaner auf seinem Online-Sprachrohr Truth Social. Das sei "positiv".
Die Unsicherheit dürfte jedoch anhalten. Schließlich wechselt Trump seine Positionen oft. Er drohte, dass er dazu befugt sei, Handelsbedingungen für den Zugang zum US-Markt festzulegen, wenn kein Abkommen erzielt werde oder die USA unfair behandelt würden.
Starke US-Konjunkturdaten bewegten den Anleihemarkt kaum. Der Konsumindikator des Conference Boards ist um 12,3 Punkte auf 98,0 Punkte gestiegen. Das war das deutlichste monatliche Plus seit vier Jahren. Volkswirte hatten lediglich mit einem Anstieg auf 87,1 Punkte gerechnet. Das Conference Board verweist auf die Fortschritte im Handelskonflikt zwischen den USA und China./jsl/he
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