- Trump nennt den Wahlsieg von Lula 'manipuliert'.
- Lula gewann mit 51,8 zu 48,2 Prozent der Stimmen.
- Bolsonaros Sohn plant juristische Schritte gegen das Ergebnis.
- Energiekrise als Kurstreiber:
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Zuvor hatte das Oberste Wahlgericht Brasiliens den 80-jährigen Linkspolitiker Lula mit 51,8 zu 48,2 Prozent der Stimmen zum Wahlsieger erklärt. Allerdings will Lulas rechter Herausforderer Flávio Bolsonaro das Ergebnis nicht anerkennen. Wegen einer kurzfristig um zwei Stunden verlängerten Öffnungszeit der Wahllokale werde er juristische Schritte einlegen, kündigte der Sohn des unter Hausarrest stehenden Ex-Präsidenten Jair Bolsonaro an.
Das Verhältnis zwischen Lula und Trump gilt als schwierig. Der Republikaner hatte sich klar hinter Ex-Präsident Jair Bolsonaro gestellt und dessen Verurteilung wegen seiner Beteiligung an einem versuchten Staatsstreich zu mehr als 27 Jahren Haft scharf kritisiert. Während Trump Flávios Vater Jair Bolsonaro als politischen Verbündeten unterstützte, hielt er sich bei dessen Sohn im Wahlkampf öffentlich zurück.
Zugleich hat Trumps Regierung politischen und wirtschaftlichen Druck auf Brasilien ausgeübt. Die USA verhängten zusätzliche Zölle auf brasilianische Waren./ngu/DP/he
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