- Spirituosensteuer steigt zum 1. Januar 2027.
- Die Anhebung beträgt 20 Prozent je Liter Reinalkohol.
- Erwartete Mehreinnahmen von 400 Millionen Euro jährlich.
- Energiekrise als Kurstreiber:
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Eine Anhebung der Alkoholsteuer und auch der Tabaksteuer hatte das Kabinett schon im April beim Beschluss der Eckwerte für den Haushalt 2027 als eine der Maßnahmen in den Blick genommen, um verbliebene Lücken zu schließen. Zum 1. Januar 2027 erhöht werden sollen außerdem die Steuern auf Sekt, Champagner, Likörweine und Alkopops. Die Gesetzesänderung erfolge auch aus gesundheitspolitischen Erwägungen, sagte der Sprecher. Erwartet würden Mehreinnahmen von jährlich rund 400 Millionen Euro, berichtete das RND. Nicht betroffen ist die Biersteuer, für Wein besteht weiterhin keine besondere Steuer.
Eine Steuererhöhung bei Spirituosen gehörte auch zu den Vorschlägen einer vom Gesundheitsministerium eingesetzten Kommission für eine finanzielle Stabilisierung der gesetzlichen Krankenkassen. Sie empfahl gleich drei jährliche Anhebungen von 2027 bis 2029. Damit sei ein sinkender Konsum zu erwarten, was jährlich etwa 1.000 Krebsfälle vermeiden könnte. Da Spirituosen beim Rauschtrinken unter oft preissensiblen jüngeren Leuten eine Rolle spielten, sei auch mit einem Rückgang weiterer Kosten zu rechnen, etwa für Unfälle./sam/DP/zb
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