Pascal Grunow war bereits drei Jahre lang als Werkstudent in der Redaktion von BörsenNEWS tätig und ist heute Teil der Redaktion von Wallstreet-Online. Sein Schwerpunkt liegt vor allem auf Kryptothemen, bei denen er aktuelle Marktbewegungen und Trends rund um digitale Währungen aufbereitet.
SpaceX will 40 Milliarden US-Dollar aufnehmen, um Nvidia-Chips zu kaufen. Wie die Financial Times berichtet, soll Apollo Global Management die Finanzierung anführen. Vorgesehen sind demnach rund zehn Milliarden US-Dollar an Bankkrediten sowie weitere 30 Milliarden US-Dollar über Anleihen mit Investment-Grade-Rating.
Apollo soll dabei helfen, die Schuldtitel bei einer breiten Gruppe institutioneller Investoren zu platzieren. Auch der Anleihemanager Pimco soll zu den möglichen Geldgebern gehören. Der Abschluss der Transaktion wird für 2027 erwartet.
Für SpaceX spielt dabei die Bonität eine entscheidende Rolle. Das Unternehmen verfügt über ein BBB-Rating und liegt damit weiterhin im Investment-Grade-Bereich. Dadurch kommen auch Versicherungen und Pensionsfonds als Käufer der Anleihen infrage, die bei schlechter bewerteten Schuldtiteln deutlich stärkeren Einschränkungen unterliegen.
Das frische Kapital soll vor allem in Nvidia-Hardware fließen. Musk hatte zuletzt erklärt, beim Ausbau der Rechenzentren vollständig auf Chips des KI-Marktführers setzen zu wollen.
Dennoch benötigen Leistungsfähige Rechenzentren nicht nur Tausende Hochleistungschips, sondern auch erhebliche Investitionen in Energieversorgung, Kühlung und weitere Infrastruktur.
Morgan Stanley schätzt, dass für den Ausbau der weltweiten KI-Infrastruktur bis 2028 rund 1,5 Billionen US-Dollar an externer Finanzierung benötigt werden könnten.
Nvidia selbst versucht, den Ausbau dieser Infrastruktur zu beschleunigen. Der Chiphersteller hatte sich im August unter anderem mit Apollo, BlackRock, Blackstone, Brookfield, Goldman Sachs und KKR zusammengeschlossen. Über entsprechende Finanzierungsplattformen sollen mehr als 500 Milliarden US-Dollar für KI-Infrastruktur mobilisiert werden.
SpaceX-Schulden rücken in den Fokus
Für SpaceX wäre die geplante Finanzierung bereits der nächste milliardenschwere Schritt seit dem Börsengang. Das Unternehmen hatte im Juni bei seinem Rekord-IPO rund 86 Milliarden US-Dollar eingesammelt und kurz darauf Anleihen im Volumen von 25 Milliarden US-Dollar ausgegeben.
Die wachsende Verschuldung und die hohen Investitionsausgaben von SpaceX hatten bereits zuletzt für zunehmende Skepsis am Markt gesorgt. Die geplante Fremdfinanzierung über weitere 40 Milliarden US-Dollar könnte diese Sorgen nun erneut verstärken.
Die SpaceX-Aktie gab nach Bekanntgabe der Pläne im nachbörslichen Handel um 1,06 Prozent auf 170,10 US-Dollar nach. Nvidia legte dagegen um 0,31 Prozent auf 239,99 US-Dollar zu.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier:
DE000NB6BQD6 ,
DE000NB7PH52 ,
DE000NB7SEZ7 ,
DE000NB7UBV8 ,
DE000NB6NV16 ,
DE000NB6FTU5 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
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