Senegal und Mauretanien stoppen Hunderte Bootsmigranten

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Zeitungsständer (Symbolbild).
- © AdrianHancu / iStock Editorial / Getty Images Plus / Getty Images

DAKAR (dpa-AFX) - Sicherheitskräfte vor der westafrikanischen Küste haben binnen weniger Tage mehr als 750 irreguläre Migranten bei der Überfahrt nach Europa gestoppt. Senegals Marine teilte mit, am Samstag ein Boot mit 210 Menschen an Bord abgefangen zu haben. Einige hätten ernste gesundheitliche Probleme gehabt, hieß es. Zuvor seien am Donnerstag 246 Migranten vor der Küste aufgegriffen worden.

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Die Küstenwache von Senegals nördlichem Nachbarland Mauretanien rettete davor am Mittwoch nach eigenen Angaben 315 Menschen in einem Holzboot, das in Gambia abgelegt hatte. Auch Säuglinge seien an Bord gewesen.

Von Westafrikas Küste aus machen sich immer wieder Menschen auf den Weg über den Atlantik auf die Kanarischen Inseln, die zu Spanien gehören. Auf der lebensgefährlichen Strecke, die etwa vom Senegal aus rund 1.500 Kilometer lang ist, kommen jährlich zahlreiche Menschen ums Leben.

Nach einer Rekordzahl von Ankünften auf den Kanaren im Jahr 2024 ist die Zahl seit vergangenem Jahr deutlich rückläufig. In diesem Jahr kamen bis Mitte Juli nach UN-Angaben bisher 4.400 Menschen bei irregulären Überfahrten an - ein Rückgang um etwa 60 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Als Gründe gelten strengere Kontrollen und Abkommen der EU beziehungsweise Spaniens mit nord- und westafrikanischen Ländern./cpe/DP/he



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