- El Niño wird beispiellos stark und verursacht Schäden.
- Wassertemperaturen im Pazifik sind extrem hoch.
- Dürren und Überschwemmungen drohen in mehreren Regionen.
- Energiekrise als Kurstreiber:
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Es drohten erhebliche Konsequenzen, warnte sie. Je nach Weltregion ist einerseits mit starken Dürren und andererseits heftigen Regenfällen und Überschwemmungen und besonders starker Hitze zu rechnen. Das liegt daran, dass das alle paar Jahre natürlich auftretende Phänomen, das mit der Erwärmung des Oberflächenwassers im Pazifik beginnt, das Wetter weltweit beeinflusst. In der Region steigt dann warme, feuchte Luft auf, was die weltweiten Wind- und Luftströmungen verändert. Europa ist von den Auswirkungen weniger betroffen.
Schocks für Weltwirtschaft und Migrationsdruck
"Die Schäden werden nicht auf die Länder beschränkt bleiben, die unmittelbar von diesem El Niño betroffen sind", warnte der UN-Nothilfekoordinator Tom Fletcher. "Sie werden wirtschaftliche Schocks für die Weltwirtschaft auslösen und zu weiteren Konflikten, Vertreibungen und Migration führen."
Die Meerestemperatur im Pazifik könnte nach den Modellrechnungen von November bis Januar 3,8 Grad über dem langjährigen Mittel erreichen, sagte Saulo. Die bislang höchste Abweichung habe bei etwa drei Grad gelegen. Von einem El Niño werde bereits ab 0,5 Grad über normal gesprochen. Der Höhepunkt wird im Dezember 2026 erwartet.
Dürren und Überschwemmungen
Nach Angaben der WMO drohen unter anderem in Ostafrika und Teilen Zentralamerikas Dürren. Dagegen müssen das südliche Afrika, Teile Südostasiens und der Nordwesten Nordamerikas sowie die westliche Seite Südamerikas mit heftigeren Regenfällen rechnen.
Saulo und Fletcher forderten dringend Vorbereitungen, damit den Betroffenen, die in vielen Weltregionen bereits durch Konflikte und Armut schwer getroffen sind, schnell geholfen werden kann.
In Resilienz investieren
"Die Entscheidung liegt also auf der Hand", sagte Fletcher. "Wir können auf eine Katastrophe warten oder in Resilienz investieren. Wir können El Niño nicht verhindern. Aber wir können die vor uns liegenden Herausforderungen ernst nehmen. Und wir können kreativ und großzügig sein, wenn es darum geht, uns darauf vorzubereiten."/oe/DP/mis
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