- Die Polizei überprüfte ein Umspannwerk in Ganderkesee.
- Ein offener Schaltschrank wurde in der Nacht entdeckt.
- Es wurden keine Schäden oder Personen gefunden.
- Energiekrise als Kurstreiber:
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Die Polizei suchte das Gelände ab, traf aber keine Person an. Beschädigungen wurden auch nicht festgestellt. "Es bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Bevölkerung", so die Sprecherin. Sie verwies darauf, dass Feststellungen im Bereich sensibler Infrastruktur grundsätzlich sehr ernst genommen und sorgfältig überprüft würden. "Die Einsatzmaßnahmen dienten insbesondere dazu, einen möglichen unbefugten Aufenthalt auf dem Gelände auszuschließen und eine mögliche Gefährdung frühzeitig zu erkennen", hieß es. Warum der Wartungskasten geöffnet war, blieb zunächst unklar. Die Polizei prüfe, ob es einen Zusammenhang mit einer Straftat gebe, so die Sprecherin.
EWE: Keine Auswirkungen auf die Stromversorgung
Ein Sprecher des Energieversorgers EWE teilte mit, dass die Polizei das Unternehmen in der Nacht über die Unregelmäßigkeit an einer technischen Anlage auf dem Betriebsgelände informiert habe. Demnach waren danach auch EWE-Fachkräfte vor Ort und überprüften vorsorglich das Gelände und die technischen Anlagen. "Nach unserem derzeitigen Kenntnisstand gibt es keine Schäden und keine Auswirkungen auf die Stromversorgung", schrieb der Sprecher. "Aktuell liegen uns auch keine Hinweise auf eine Manipulation an der Anlage vor." Der Unternehmenssprecher verwies darauf, dass es an der Anlage vor wenigen Tagen planmäßige betriebliche Arbeiten gab. Es werde geprüft, ob die festgestellte Unregelmäßigkeit damit zu tun habe.
Jüngst hatte es mehrere Vorfälle an Umspannwerken gegeben. Am Donnerstagabend hatte ein Spaziergänger an einem Umspannwerk in Dormagen zwischen Köln und Düsseldorf einen verdächtigen Gegenstand entdeckt. Möglicherweise handelt es sich dabei um eine Abschussvorrichtung. Die Polizei geht von einem Sabotagedelikt aus. Den Ermittlern liegt ein Bekennerschreiben vor, in dem auch andere - schon öffentlich bekannte - Verdachtsfälle in Nordrhein-Westfalen und Brandenburg erwähnt werden./hho/DP/jha
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