- KSB Umsatz stieg um 0,4 Prozent auf 712 Millionen Euro.
- Die Aktie fiel um fast zehn Prozent im Index.
- Auftragseingang wuchs um 15 Prozent auf ca. eine Milliarde Euro.
- Energiekrise als Kurstreiber:
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Anleger nahmen Reißaus. Die Aktie war am Nachmittag mit einem Minus von fast zehn Prozent schwächster Wert im freundlichen Index.
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) ging unter anderem wegen eines stärkeren Anteils von margenschwächeren Produkten am Umsatz um zwölf Prozent auf rund 30 Millionen Euro zurück. Ohne den positiven Effekt der erstmaligen Konsolidierung von KSB Pumps Arabia wäre der operative Gewinn noch stärker gesunken. Der Auftragseingang stieg im ersten Quartal um 15 Prozent auf circa eine Milliarde Euro, maßgeblich wegen eines Großauftrags für ein Kraftwerk in Osteuropa.
Die bereits bekannten Rahmenbedingungen einer schwachen Weltkonjunktur würden nun durch den Iran-Krieg erweitert, sagte Konzernchef Stephan Timmermann laut Mitteilung. Trotzdem bestätigte er die Jahresziele. 2026 soll der Auftragseingang vom im Vorjahr erreichten Rekordwert von 3,2 Milliarden Euro weiterhin auf bis zu 3,5 Milliarden Euro steigen; er könnte aber auch auf 3,1 Milliarden Euro zurückgehen. Beim Umsatz steht immer noch eine Bandbreite von 2,9 bis 3,2 Milliarden Euro im Plan.
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) dürfte zwischen 220 und 265 Millionen Euro liegen. Damit wären auch bei Erlös und Ergebnis sowohl Steigerungen als auch Rückgänge möglich./niw/zb
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