MÜNCHEN (dpa-AFX) - Kurz nach dem Beinahe-Unfall eines Boeing -Dreamliners hat am Münchener Flughafen ein Airbus A380 der Lufthansa die Landebahn verfehlt. Das mit 351 Passagieren besetzte Flugzeug hatte am Montagabend zu früh aufgesetzt und an der Landebahnschwelle die dortige Beleuchtung beschädigt, wie das Unternehmen bestätigte. Das Flugzeug sei aber sicher gelandet und alle Passagiere seien unverletzt geblieben, sagte eine Sprecherin. Zuvor hatten RTL und "aero.de" berichtet.
Für dich zusammengefasst:
Lufthansa A380 landete in München und beschädigte Beleuchtung.
Flugzeug hatte 351 Passagiere und landete sicher.
Untersuchung des Vorfalls wurde von der BFU eingeleitet.
Eine Sprecherin der Deutschen Flugsicherung teilte mit, ein zu frühes Aufsetzen der Maschine sei nicht dokumentiert. Die Bahn sei am Montagabend zehn Minuten überprüft worden. Laut Lufthansa hat die A380 bereits auf dem Beton, aber vor der mit weißen Blockstreifen markierten Landebahnschwelle aufgesetzt.
Flughafen: Beschädigung nur geringfügig
Der Flughafen sprach auf Nachfrage von einer "geringfügigen Beschädigung" der Beleuchtung im Bereich der östlichen Landebahnschwelle auf der Südbahn des Airports. Die Beleuchtung sei umgehend repariert worden - weniger als eine Stunde nach der Landung der Maschine konnte die Südbahn demnach schon wieder genutzt werden.
Nur zwei Tage zuvor war auf derselben Bahn ein Boeing-Dreamliner der Vietnam Airlines beim Start über das Pistenende hinausgeschossen. Nur knapp entgingen Passagiere und Crew einem Unglück, weil die Maschine doch noch abheben konnte. Auch hier wurden Lampen der Bahnbefeuerung beschädigt. Die Maschine kehrte zum Münchener Flughafen zurück. Bei der Sicherheitslandung platzten mehrere Reifen, Menschen wurden aber nicht verletzt.
Die A380 ist das größte Passagierflugzeug der Welt. Die rund 13 Jahre alte Lufthansa-Maschine mit dem Kennzeichen D-AIML war am Vorabend als Flug LH459 in San Francisco an der US-Westküste gestartet und nach Flughafenangaben am Montag um 17.23 Uhr in München gelandet. Im Anschluss an die Landung rollte das Flugzeug zu seiner Position am Terminal und die Gäste verließen es regulär, wie Lufthansa berichtete.
Die Gründe für den Zwischenfall werden wie der Fall der Vietnam Airlines untersucht. Laut Lufthansa hat die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) bereits eine Untersuchung eingeleitet. Das Unternehmen unterstütze diese vollumfänglich. Laut RTL waren die BFU-Mitarbeiter bereits vor Ort und haben die Flugschreiber sichergestellt./ceb/DP/stw
Werbung
Passende Knock-Outs
Strategie
Hebel
Steigender Kurs
Call
5
10
20
Fallender Kurs
Put
5
10
20
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier:
DE000NB15PR6 ,
DE000NB2FS80 ,
DE000NB6GZD6 ,
DE000NB7EV73 ,
DE000NB7Q2C2 ,
DE000NB7TWF9 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Hinweis:
ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen.
Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich
dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch
eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link
„Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für
diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.