"Die Ostbeauftragte Elisabeth Kaiser bringt es in ihrem Einheitsbericht auf den Punkt: Die Menschen in Ostdeutschland sind und bleiben gegenüber den Landsleuten in Westen finanziell im Hintertreffen. Erstens, weil sie weniger vermögend sind, und zweitens, weil ihnen dadurch die Mittel für den gesellschaftlichen Aufstieg fehlen. Dieses Ungleichgewicht ist historisch begründet und seit Jahrzehnten zementiert. Das zu ändern, ist in einer Generation seit 1990 nur ansatzweise gelungen. Ein Transfer wie beim Länderfinanzausgleich entfällt: Wer wollte schon seine Erbschaft opfern, um den Osten zu päppeln? Die Idee eines Grunderbes für alle ab 18 Jahren klingt hingegen verlockend. Nur hat der Staat gerade kein Geld dafür übrig. Daran wird sich in der kommenden Generation nichts ändern."/DP/jha
Hinweis:
ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen.
Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich
dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch
eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link
„Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für
diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.