"Wie viele Fehler darf sich ein Politiker in einer Krise erlauben? Das ist die Frage, um die es in der Masken-Affäre des ehemaligen Gesundheitsministers und heutigen Unionsfraktionschefs Jens Spahn (CDU) geht. Im Bericht zur Aufarbeitung ist zu lesen, wie Spahn im März 2020 entschied, sich selbst um den Kauf von Masken zu kümmern - und welche weitreichenden Konsequenzen das hatte: sehr viel Chaos und sehr hohe Kosten. Üblich wäre es gewesen, die Beschaffung den zuständigen Behörden zu überlassen. Laut dem Bericht setzte Spahn sich darüber hinweg - so wie über viele weitere Ratschläge und Warnungen. Der Bericht liest sich wie die Dokumentation einer bemerkenswerten Selbstüberschätzung. Dass Spahn eher zu viele als zu wenig Schutz beschaffen wollte, war vor dem Hintergrund der Pandemie zwar richtig. Doch Jens Spahn zeigte ein Ausmaß von Eigenregie, das eben auch Konsequenzen haben muss."/DP/jha
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