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Pressestimme: 'Rhein-Neckar-Zeitung' zu Merz/ Iran

HEIDELBERG (dpa-AFX) - "Rhein-Neckar-Zeitung" zu Merz/Iran:

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Zeitungsständer (Symbolbild).
Quelle: - © Global_Pics / iStock Unreleased / Getty Images:

"Was ist denn das für eine Sprache? Israel, so sagt es der Bundeskanzler, macht also für den Westen "die Dreckarbeit", indem es den Iran bombardiert. "Drecksarbeit" ist kein adäquates Wort für Krieg. Es stellt eine sprachliche Verharmlosung dar. Denn Krieg bedeutet in erster Linie, dass Menschen sterben. Niemand sollte dankbar für so etwas sein. (.) In der Bundesregierung - und das galt schon für die abgewählte Ampel - hat sich eine Verrohung von Sprache breitgemacht. Dass der Verteidigungsminister "Kriegstüchtigkeit" als Ziel seiner Politik ausgibt, erinnert sehr an die unmittelbare Phase vor dem Ersten Weltkrieg. Und "Drecksarbeit" - ja, das ist noch schlimmeren Zeiten entlehnt. Einmal ganz abgesehen davon, dass bis heute kein Beweis vorliegt, Iran sei kurz davor gewesen, Atombomben gegen Israel einzusetzen. War das etwa eine "Dreckslüge" - wie 2003 im Irak?"/DP/jha


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