"Der Rüstungsboom schafft Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätze. Baden-Württemberg, dessen Auto- und Zuliefererbranche unter Druck steht, kommt das zugute. Die Branche wirbt mit Verteidigung, Sicherheit, Prävention. Verdeckt wird damit, dass Waffenproduktion immer ein Geschäft mit dem Tod ist. Auch wenn das Opfer sich gegen den Angreifer verteidigt und Aufrüstung womöglich die beste Option in einer bedrohlichen Situation ist. Die politische Rhetorik will in der Gesellschaft Akzeptanz schaffen für bewaffneten Konflikt. Sicherheit durch Aufrüstung ist paradox und hat schon im Kalten Krieg mehr schlecht als recht funktioniert. Einen weiteren Widerspruch zeigen Umfragen in der Bevölkerung: Die Mehrheit der Bundesbürger will Aufrüstung, aber kaum einer will selbst kämpfen."/yyzz/DP/he
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