Der offenkundig weitgehend beratungsresistente Merz hat die große Chance verpasst, mit einem außergewöhnlichen Schritt in die Offensive zu kommen. Drei Sätze hätte er sagen müssen: Rücktritt als CDU-Vorsitzender; Verzicht auf die Kanzlerkandidatur 2028/29; und jetzt zwei Jahre lang Voll-Einsatz als Bundeskanzler für eine nationale Reform-Agenda. Also harte, im Detail unpopuläre Entscheidungen zu treffen. Reformen bräuchte das Land dringender als quälende Kanzlersturz-Debatten. Ein radikales Merz-Manöver hätte die Stimmung im Land vielleicht drehen können. Da sind ja noch Wähler, die schon finden, dass er den richtigen konservativen Kurs hätte und das nötige Gewicht international. Stattdessen: der Mief von Weiter-so. Das wird die Existenzangst in der CDU - ja, darum geht es längst! - keinen Deut dämpfen./yyzz/DP/zb
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