"Es fällt leicht, Silvesterfeuerwerk zu verteufeln. Wer kann Polizei, Rettungsdiensten, Ärzten und Tierschützern das verübeln? Schlimme Verletzungen, oft durch selbst gebastelte oder importierte Böller, beschäftigen jedes Jahr die Krankenhäuser. Tiere leiden unter dem Krach. Aber vor allem hat sich das Bild gewandelt. Ließen früher weitgehend friedliche Familien und Freunde ein paar Raketen in den Himmel steigen, verwandeln heute Gruppen junger Männer ganze Straßen in Kampfzonen. Nur mühsam gewinnt der Staat durch Böllerverbotszonen die Kontrolle zurück. Ein komplettes Verkaufsverbot erscheint manchem deshalb verlockend. Der Ansatz verkennt jedoch, dass der Staat damit vor der Gewaltbereitschaft einiger Gruppen zurückweichen und dafür eine Tradition und Neujahrskultur opfern würde, die in Deutschland gewachsen ist: selbstbestimmt, mit bunten Farben am Himmel das neue Jahr zu begrüßen."/yyzz/DP/nas
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