Pressestimme: 'Lausitzer Rundschau' zu August Hanning

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Ein Mann liest Wirtschaftsnachrichten (Symbolbild).
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COTTBUS (dpa-AFX) - "Lausitzer Rundschau" zu August Hanning:

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"Im Fall August Hanning sind viele Fragen offen, doch schon jetzt wirft er kein gutes Licht auf den BND. Hannings früherer Büroleiter soll über Jahre geheime Dokumente abgezweigt haben, die Hanning dann offenbar gewinnbringend verkaufen wollte. Auf die Schliche kam der Geheimdienst ihm aber nicht selbst, sondern die Polizei. Wer glaubt, die Sache sei halb so schlimm, weil sie einen Ehemaligen betreffe, der täuscht sich. Die Auswirkungen können gravierend sein. Wenn Geheimdienste von verbündeten Staaten nur den Verdacht haben, dass ihre Erkenntnisse beim BND nicht sicher sein könnten, werden sie diese kaum mehr mit Deutschland teilen. Gerade in dieser angespannten Weltlage braucht Deutschland einen professionellen und leistungsfähigen Geheimdienst. Dabei hat der BND offenbar noch ein ganzes Stück Arbeit vor sich."/yyzz/DP/nas



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