"Wer den Standort Deutschland abschreibt, sieht nicht das ganze Bild. 5,5 Milliarden Euro investiert Google in ein Rechenzentrum im hessischen Dietzenbach. Globalfoundries steckt 1,1 Milliarden Euro in die Erweiterung seiner Dresdener Chipfabrik. Uber will zwei Milliarden Euro in sein Deutschlandgeschäft investieren. Saudi-Arabien hat gerade 40 Milliarden Euro frisches Geld angekündigt. Vier Investitionen in Milliardenhöhe, noch bevor im Oktober die "Invest in Germany"-Konferenz mit internationalen Geldgebern überhaupt beginnt. Das ist die eigentliche Nachricht hinter dem Treffen von Bundeskanzler Friedrich Merz mit knapp 70 Vorstandschefs der Initiative "Made for Germany" vor ein paar Tagen. Die Welt zweifelt nicht am deutschen Standort.
Das Scheckbuch der Investoren ist nach wie vor weit aufgeklappt. Sie sind sich sicher, dass Deutschland die Krise überwindet, und sie sehen vor allem die realen Stärken des Landes."/yyzz/DP/nas
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