Pharmakonzern GSK legt weiter zu - Sparprogramm für mehr Geld für Forschung

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Eine Apothekerin (Symbolfoto).
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LONDON (dpa-AFX) - Der britische Pharmakonzern GSK profitiert weiterhin von guten Geschäften mit Medikamenten unter anderem gegen Krebs, HIV und Immunerkrankungen. Der Umsatz stieg im zweiten Quartal im Jahresvergleich auf gut 8,4 Milliarden britische Pfund (9,8 Mrd Euro), das war nominal und auch währungsbereinigt ein Plus von 5 Prozent im Vorjahresvergleich, wie der Konzern am Mittwoch in London mitteilte. Deutliches Wachstum erzielten die Briten dabei auch mit ihren Spezialarzneien und mit Impfstoffen. Die GSK-Aktie notierte zuletzt 2,4 Prozent im Plus.

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Der um Sondereffekte bereinigte operative Gewinn kletterte in den drei Monaten bis Ende Juni um sechs Prozent auf 2,8 Milliarden Pfund. Damit schlugen sich die Briten sowohl beim Umsatz als auch ergebnisseitig besser als gedacht.

Für das Gesamtjahr bestätigt der erst seit Jahresbeginn amtierende Konzernchef Luke Miels generell seine Wachstumsprognose, sieht nun Umsatz und bereinigten Gewinn aber in der oberen Hälfte der avisierten Bandbreiten steigen. Der bereinigte Gewinn je Aktie dürfte dagegen im unteren Bereich der gültigen Spanne herauskommen.

Zugleich kündigte GSK an, dass die Ausgaben für Forschung und Entwicklung deutlich stärker wachsen sollen als der Umsatz. Im Gegenzug für die steigenden Forschungsaufwendungen will GSK über ein auf drei Jahre angelegtes Programm kräftig sparen. So sollen die jährlichen Kosten bis 2029 um 2,4 Milliarden Pfund sinken. Der Konzern steht unter Druck, neue Einkommensquellen nach dem Patentablauf eines wichtigen HIV-Medikaments zu finden./tav/err/mis

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