- Linke, Grüne und SPD wollen Vorgespräche fortsetzen.
- Sie haben zwei intensive Vorgespräche geführt.
- Ziel ist eine mögliche Regierungsbildung in Berlin.
- Energiekrise als Kurstreiber:
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Am vergangenen Donnerstag hatten Spitzenpolitiker der drei Parteien ihr erstes Vorgespräch geführt. Als Ziel dieses vergleichsweise ungewöhnlichen Formats wurde eine Verständigung zu dem zuletzt heftig diskutierten Thema Antisemitismus, zum Umgang mit Rassismus und organisierter Kriminalität genannt.
Grüne und SPD hatten dies zur Voraussetzung für Sondierungsgespräche gemacht. Hintergrund sind mehrere Vorfälle bei der Linken als Wahlsieger, die Besorgnis auch bei den potenziellen Koalitionspartnern ausgelöst haben.
Offene Fragen
Wie und wann es nächste Woche nun konkret weitergeht, ist offen. Angaben dazu machten die Parteien nicht und verwiesen darauf, dass Vertraulichkeit vereinbart worden sei. Die aus gerade mal drei Sätzen bestehende Erklärung lässt sich so lesen, dass sich die drei potenziellen Partner auf einem guten Weg sehen und womöglich gewillt sind, nach den Vorgesprächen Sondierungen über eine Regierungsbildung aufzunehmen.
Sondierungsgespräche sind auch noch keine Koalitionsverhandlungen. Vielmehr stecken die Beteiligten dabei ab, welche Punkte ihnen besonders wichtig sind und ob Koalitionsverhandlungen überhaupt erfolgversprechend wären. Solche Gespräche können auch scheitern./kr/DP/zb
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