Nvidia zurück in China? Alibaba, Tencent und ByteDance bestellen wieder!
Markus Weingran
Markus Weingran
Markus Weingran ist seit mehr als 20 Jahren als Kapitalmarkt-Stratege und Aktien-Experte aktiv. Geprägt durch die langjährige Zusammenarbeit mit dem Finanzexperten Hans A. Bernecker verfolgt er einen klaren Anspruch: in jeder Börsenphase das Beste für Anleger herauszuholen. Weitere Einschätzungen und Trading-Ideen teilt er auch täglich in der wallstreetONLINE Börsenlounge auf YouTube.
Nvidia feiert ein überraschendes Comeback in China! Alibaba, Tencent und ByteDance bestellen KI-Chips für mehr als 35 Milliarden US-Dollar. Doch der Ansturm stellt Nvidia vor ein gewaltiges Problem.
Für dich zusammengefasst:
Nvidia erhält Bestellungen von chinesischen Technologiegiganten.
Sechs Millionen RTX PRO 5500-Grafikkarten wurden bestellt.
Omiter erhält NVIDIA nur einen Teil der Bestellungen.
Nvidia ist zurück in China – und die Nachfrage explodiert! Trotz strenger US-Exportbeschränkungen wollen die chinesischen Technologieriesen Alibaba, Tencent und ByteDance mehr als drei Millionen Nvidia-Grafikkarten kaufen. Der potenzielle Auftragswert: über 35 Milliarden US-Dollar. Das berichtet Reuters unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.
Im Mittelpunkt steht die RTX PRO 5500. Die Grafikkarte basiert auf Nvidias Technologie, ist weniger leistungsfähig als die modernsten KI-Beschleuniger, darf aber nach den geltenden US-Regeln nach China exportiert werden.
Bestellboom sprengt Nvidias Kapazitäten
Der Ansturm ist offenbar gewaltig. Insgesamt sollen chinesische Kunden bereits mehr als sechs Millionen Karten bestellt haben. Doch Nvidia könnte 2027 weltweit höchstens drei Millionen Stück produzieren. Partner wurden laut Reuters sogar gewarnt, möglicherweise nur fünf bis zehn Prozent ihrer Bestellungen zu erhalten.
Bei einem Stückpreis von rund 11.400 US-Dollar winkt Nvidia ein riesiges Geschäft. Allerdings sind die Bestellungen noch keine garantierten Umsätze.
Trump-Beschränkungen werden zum Milliardengeschäft?
Die Nachfrage zeigt, wie dringend Chinas KI-Konzerne amerikanische Rechenleistung benötigen. Während Nvidias leistungsstärkere B300-Chips nicht nach China geliefert werden dürfen und H200-Exporte Genehmigungen benötigen, entwickelt sich die RTX PRO 5500 zur begehrten Alternative.
Die chinesischen Unternehmen wollen die Karten vor allem für KI-Inferenz einsetzen – also für den Betrieb bereits trainierter KI-Modelle. Nvidia könnte ausgerechnet durch die Exportbeschränkungen wieder stärker in China Fuß fassen. Konzernchef Jensen Huang hatte zuvor erklärt, Nvidias Marktanteil bei chinesischen KI-Rechenzentrumschips sei praktisch auf null gefallen.
Doch der Engpass bleibt: Nvidia will künftig erhebliche Produktionskapazitäten auf seine neue Rubin-Plattform konzentrieren. Erste Muster der RTX PRO 5500 sollen im Dezember verfügbar sein, die regulären Lieferungen im ersten Quartal 2027 beginnen.
Für Anleger eröffnet sich damit eine Milliardenchance – sofern Nvidia die gewaltige Nachfrage tatsächlich bedienen kann.
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Redaktion Ariva/MW
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