dpa-AFX  | 
aufrufe Aufrufe: 165

Müntefering: Renteneinstieg flexibler machen

BERLIN (dpa-AFX) - Der frühere SPD-Chef Franz Müntefering spricht sich für mehr Flexibilität beim Renteneintritt aus. Mit der Rente mit 67 habe man eine Grenze gesetzt, zugleich höre er, dass 10 bis 15 Prozent der Arbeitnehmer länger arbeiten wollten, sagte Müntefering in der ARD-Sendung "Maischberger". Arbeitnehmer sollten stärker als bisher entscheiden können, wie lange sie an ihrem Arbeitsplatz bleiben. Und die Chefs sollten das dann nicht einfach ablehnen können. Er sei für mehr Flexibilität für Unternehmer und Arbeitnehmer zur Verlängerung der Arbeitszeit.

play Anhören
share Teilen
feedback Feedback
copy Kopieren
newsletter
font_big Schrift vergrößern
Für dich zusammengefasst:
Hinweis
Eine Tageszeitung (Symbolbild).
Quelle: - pixabay.com:

Müntefering verwies darauf, dass einige Arbeitnehmer mit 45 Jahren nicht mehr könnten, andere erst mit 85. "Macht mal einen Anlauf für eine Flexibilisierung des Ausstiegs aus der Arbeit, weil die Menschen sind verschieden", riet Müntefering den heute Regierenden. In seiner Amtszeit als Arbeitsminister unter Kanzlerin Angela Merkel (CDU) war 2006 die schrittweise Anhebung der Regelaltersgrenze von 65 auf 67 eingeführt worden./shy/DP/zb


Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.


Weitere Artikel des Autors

Themen im Trend