BERLIN (dpa-AFX) - Bundeskanzler Friedrich Merz hält an umstrittenen weiteren Reformvorhaben seiner schwarz-roten Koalition fest. "Wir müssen Wirtschaftswachstum zurückgewinnen", sagte der CDU-Politiker in der Generaldebatte im Bundestag und verwies auf Prognosen von mehr als einem Prozent Zuwachs in diesem Jahr. Dies zeige, dass man auf dem richtigen Weg sei.
Für dich zusammengefasst:
Bundeskanzler Friedrich Merz plant weitere Reformvorhaben.
Prognosen zeigen über ein Prozent Wirtschaftswachstum in 2023.
Union und SPD debattieren Konsequenzen aus der Wahl in Sachsen-Anhalt.
Aber wahr sei auch: "Das wird nur dann von Dauer sein, wenn wir weitere Reformen in Deutschland einleiten, wenn wir weitere Reformen umsetzen und wenn wir dafür sorgen, dass insgesamt unsere Volkswirtschaft mit dem rasanten strukturellen Wandel auf der Welt Schritt halten kann."
Merz sagte mit Blick auf strittige Punkte bei der geplanten Rentenreform: "Natürlich wird es darüber Diskussionen geben. Und natürlich werden wir Details anschauen müssen." Dabei gehe es konkret darum, "wie wir mit Menschen umgehen, die 45 Jahre gearbeitet haben und eingezahlt haben in die Rentenversicherung". Der Kanzler hob hervor, dass der eigentliche Kern der Vorschläge einer Reformkommission sei, einen umfassenden Vermögensaufbau für junge Generationen zu ermöglichen.
Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt debattieren Union und SPD über Konsequenzen aus dem dortigen Sieg der AfD. Prominente SPD-Vertreter fordern, dass geplante Reformen wie die Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren noch einmal auf den Prüfstand kommen./sam/DP/stk
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