Die Analysten von Homodeus sehen bei McLaren Minerals (ASX: MML / WKN A40XP1) erhebliches Bewertungspotenzial. Ihrer Einschätzung zufolge liegt der faire Wert der Aktie bei 0,11 AUD, während der aktuelle Kurs lediglich 0,012 AUD beträgt. Damit notiert McLaren Minerals derzeit bei nur rund einem Neuntel der von Homodeus angesetzten Bewertung – rechnerisch entspricht dies einem möglichen Aufwärtspotenzial von mehr als 800 Prozent, sofern sich die Annahmen der Analysten bestätigen sollten.
Im Zentrum der Investmentthese steht das McLaren-Titanprojekt in Western Australia, eines der weltweit größten noch unentwickelten titanreichen Schwermineralsandvorkommen. Das Projekt verfügt über eine JORC-konforme Ressource von 529 Mio. Tonnen mit 4,5 % Schwermineralen, entsprechend 23,7 Mio. Tonnen enthaltenen Schwermineralen. Besonders interessant: Mehr als 60 % der bestehenden Ressource sind bislang nicht in dem Minenplan berücksichtigt, auf dem die Vor-Machbarkeitsstudie (PFS) basiert. Gleichzeitig liefern aktuelle Bohrungen teilweise deutlich höhere Gehalte als der Ressourcendurchschnitt, darunter unter anderem 24 Meter mit 7,54 % Schwermineralen ab Oberfläche.
Schon die bisherige Wirtschaftlichkeitsstudie fällt aus Sicht von Homodeus attraktiv aus. Die PFS weist für das McLaren-Projekt einen Vorsteuer-NPV8 von 252 Mio. AUD, eine IRR von 26 % sowie eine Amortisationszeit von 3,7 Jahren aus. Die zugrunde liegende erste Minenplanung sieht eine Laufzeit von 15,9 Jahren vor. Derzeit arbeitet McLaren Minerals an einer Bankable Feasibility Study (bankfähigen Machbarkeitsstudie, BFS) , deren Abschluss für das zweite Quartal 2027 vorgesehen ist. Danach sollen Abnahmeverträge und eine finale Investitionsentscheidung folgen; bei planmäßigem Verlauf wäre ein Produktionsstart in der zweiten Hälfte des Jahres 2028 möglich.
Zusätzlich verfügt McLaren Minerals mit dem von Iluka Resources erworbenen Barossa-Projekt über ein frühes Explorationsprojekt mit einem rund 50 Kilometer langen, zirkonreichen Schwermineralsandsystem und zusätzlichem Potenzial für Seltene Erden.
Für Rohstoffinvestoren liegt der zentrale Punkt damit in der deutlichen Diskrepanz zwischen dem heutigen Börsenkurs und dem von Homodeus ermittelten Wert. Ob sich diese Bewertungslücke schließen kann, dürfte vor allem davon abhängen, ob McLaren Minerals die BFS erfolgreich abschließt, die Projektökonomie weiter bestätigt und das Titanprojekt anschließend in Richtung Finanzierung und Bauentscheidung voranbringt.
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