Der jüngste Rücksetzer am Goldmarkt ist laut der Experten der Bank of America (BofA) weniger ein Grund zur Sorge, sondern vielmehr eine strategische Einstiegschance. Zwar zwingt das veränderte Makro-Umfeld die Analysten dazu, ihr extrem bullisches 6.000-Dollar-Kursziel bis zum Frühjahr 2027 vorerst aufzuschieben, doch genau diese Korrektur eröffnet ihnen zufolge nun lukrative Perspektiven. Das langfristige fundamentale Setup ist völlig intakt geblieben – und insbesondere bei Minenaktien haben sich massive Bewertungsabschläge gebildet, so die Analysten.
Dass der Goldpreis zuletzt unter die wichtige Marke von 4.000 US-Dollar gerutscht ist, liegt primär an kurzfristigen Zinsängsten. Der geopolitische Konflikt zwischen den USA und dem Iran sowie die daraus resultierende globale Energiekrise zwingen die Notenbanken, Zinserhöhungen statt der erhofften -senkungen ins Auge zu fassen. Der Markt preist laut CME FedWatch Tool für Dezember einen Zinsschritt fast vollständig ein.
Für strategische Investoren könnte genau diese zinsgetriebene Schwächephase aber ein attraktives Zeitfenster öffnen. Laut großen Investmentbanken wie der BofA, UBS und Goldman Sachs bleiben die strukturellen Treiber des Goldpreises von der aktuellen Zinsdebatte völlig unberührt: Die ausufernden US-Haushaltsdefizite und der unaufhaltsame Trend zur Entdollarisierung stützen den Markt massiv.
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Goldabverkauf eröffnet neue Chancen – vor allem bei Minenaktien
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