
Anzeige/Werbung – Bezahlte Marketingmitteilung zu Canada Nickel Company Inc. und Sibanye-Stillwater Ltd. · Bezahlte Beziehung: SRC swiss resource capital AG unterhält einen entgeltlichen IR-Beratervertrag mit Canada Nickel Company Inc. und Sibanye-Stillwater Ltd. · Auftraggeber: SRC swiss resource capital AG · Ersteller: JS Research GmbH, Olsberg · Autor: Jörg Schulte (GF JS Research GmbH) · Vergütung durch SRC · Erstveröffentlichung: 30. Oktober 2026, 5:28 Uhr Europa/Berlin ·
Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
nach einer längeren Phase des Überangebots kommt aktuell wieder frische Bewegung in den Nickelmarkt. Ende Oktober kratzte der Nickelpreis an der London Metal Exchange (LME) wieder an der Marke von 16.000 US-Dollar je Tonne. Auslöser waren vor allem Berichte, wonach chinesische Produzenten mögliche Produktionskürzungen bei ihren Nickelbetrieben in Indonesien prüfen. Da Indonesien als mit Abstand größter Nickelproduzent der Welt eine zentrale Rolle bei der weltweiten Nickelversorgung spielt, könnten tatsächliche Förderkürzungen das Angebot spürbar beeinflussen.
Langfristigem zeigt die Terminpreiskurve der LME dass die Nickelpreise bei Kontrakten mit längeren Lieferterminen von rund 15.500 USD pro Tonne bei sofortiger Lieferung (Cash) auf etwa 18.000 USD pro Tonne für Dezember 2029 steigen. Das schließlich könnte ein Hinweis darauf sein, dass der Markt in Zukunft höhere Nickelpreise erwartet.

Quelle: London Metal Exchange (LME); Eigene Darstellung
Genau dieser Zeithorizont ist für Canada Nickel (WKN: A2P0XC) relevant, denn er fällt in die Phase, in der das Unternehmen die Produktion seines Nickelprojekts ‚Crawford‘ in Ontario anstrebt.

Derzeit peilt Canada Nickel (WKN: A2P0XC) eine Bauentscheidung für 2027 an; der Produktionsbeginn ist für 2029 vorgesehen.

Quelle: Canada Nickel
Einen ebenfalls langfristigen Ansatz verfolgt die jüngst angekündigte strategische Partnerschaft zwischen Canada Nickel und der Swiss Steel Group. Beide Unternehmen unterzeichneten am 23. Oktober (bekanntgegeben am 26. Oktober) eine Rahmenvereinbarung für die geplante Zusammenarbeit. Demnach soll der international tätige Schweizer Spezialstahlhersteller ab 2030 exklusiven Zugang zu rund einer Million Tonnen Halbfertigstahlprodukten pro Jahr erhalten. Die kommerziellen und technischen Einzelheiten der Partnerschaft müssen allerdings noch ausgearbeitet werden.
Mark Selby, CEO von Canada Nickel und Frank Koch, CEO der Swiss Steel Group unterzeichnen die Vereinbarung für die geplante Zusammenarbeit der Unternehmen:

Quelle: Swiss Steel Group via LinkedIn
Vorgesehen sind sogenannte Stahlhalbzeuge, darunter Knüppel (Billets) und Vorblöcke (Blooms),die anschließend zu Spezialstahl weiterverarbeitet werden. Ein erstes Versorgungskonzeptwurde laut Unternehmensmitteilung für Produktionsstandorte in den USA, Kanada, Deutschland, der Schweiz und Frankreich technisch validiert.
Die geplante Wertschöpfung soll über Canada Nickels (WKN: A2P0XC) hundertprozentige Tochtergesellschaft NetZero Metals erfolgen und die im ‚Crawford‘-Projekt gewonnenen Konzentrate in unterschiedliche Produkte überführen. Während das Nickelkonzentrat zu einem fertigen Nickelprodukt verarbeitet werden soll, ist vorgesehen, das Nickel-Chrom-Magnetitkonzentrat als Ausgangsmaterial für kohlenstoffärmere und potenziell CO₂-neutrale Halbfertigprodukte aus Edelstahl und Spezialstahl zu nutzen. Swiss Steel könnte diese Stahlhalbzeuge anschließend in ihren bestehenden Werken weiterverarbeiten und über ihre etablierten Kundenbeziehungen vermarkten.
Die Strategie hinter der Swiss-Steel-Vereinbarung!
Canada Nickel denkt bei der Entwicklung des ‚Crawford‘-Projekts, laut Unternehmensangaben eines der weltweit größten und skalierbarsten Nickelprojekte, über die Gewinnung von Nickelkonzentrat hinaus.
In einem Markt, in dem neben Ressourcen und Fördermengen auch Verarbeitungskapazitäten, industrielle Abnehmer und wettbewerbsfähige Lieferketten an Bedeutung gewinnen, soll die frühzeitige Einbindung von Swiss Steel einen wichtigen Baustein der geplanten Wertschöpfungskette bilden.

Quelle: Canada Nickel
Die angestrebte Partnerschaft könnte Canada Nickel (WKN: A2P0XC) zugleich zusätzliche Absatzperspektiven eröffnen. Neben der Nachfrage aus dem Batterie- und Elektroautomobilsektor rückt damit auch die industrielle Verwendung von Nickel und nickelhaltigen Vorprodukten im europäischen Spezialstahlmarkt in den Fokus.
Das technisch validierte Versorgungskonzept für mehrere Standorte bildet eine erste Grundlage für die geplante Zusammenarbeit. Canada Nickel verfolgt damit das Ziel, Rohstoffgewinnung und Weiterverarbeitung enger miteinander zu verbinden und zusätzliche Wertschöpfung zu erschließen. Das angestrebte Versorgungsvolumen von rund einer Million Tonnen Halbfertigstahlprodukten jährlich ab 2030 gibt den Plänen einen konkreten langfristigen Zeithorizont. Entscheidend wird nun sein, die Partnerschaft kommerziell und technisch auszugestalten und die Voraussetzungen für ihre Umsetzung zu schaffen.
Sibanye-Stillwater: Starke Halbjahresergebnisse mit deutlichem Metallpreis-Hebel!

Als bereits produzierendes Unternehmen bietet Sibanye-Stillwater (WKN: A2PWVQ) eine andere spannende Perspektive auf die Rohstoffstory. Das gilt sowohl für das Kerngeschäft mit Gold und Platingruppenmetallen (PGM) als auch für ergänzende Geschäftsfelder wie Lithium und Zink. Hinzu kommt ein regional diversifiziertes Portfolio mit operativen Aktivitäten und Projekten in Südafrika, Europa, Australien und den USA. Eine zusätzliche Ertragssäule bildet das Recyclinggeschäft, mit dem das Unternehmen seine Aktivitäten über die klassische Gold- und PGM-Produktion hinaus erweitert hat.
Mit genau diesen Koordinaten ausgestattet, haben die Halbjahreszahlen 2026 des Unternehmens verdeutlicht, wie stark sich operative Leistung zusammen mit Kostendisziplin und höheren PGM- und Goldpreisen in Umsatz, Ergebnis und Cashflow niederschlagen können.
Gewinn, Cashflow und Dividende legen kräftig zu!
Für die sechs Monate bis 30. Juni 2026 meldete Sibanye-Stillwater (WKN: A2PWVQ) einen Umsatz von 90,0 Mrd. ZAR (rund 5,5 Mrd. USD). Verglichen mit dem entsprechenden Vorjahreszeitraum entspricht das einem Plus von 64 %. Getrieben wurde dieser satte Anstieg laut Unternehmensangaben vor allem durch eine solide operative Entwicklung und höhere Metallpreise.

Quelle: Sibanye-Stillwater
Das bereinigte EBITDA legte um 111 % auf 31,843 Milliarden ZAR (rund 1,9 Milliarden USD) zu. Den Vorjahresverlust von 3,906 Milliarden ZAR drehte Sibanye in einen Gewinn von 18,807 Milliarden ZAR. Der operative Cashflow lag bei 19,614 Milliarden ZAR (rund 1,2 Milliarden USD).
Schulden runter, Dividende rauf!
Im ersten Halbjahr des laufenden Jahres konnte Sibanye seine Bruttoverschuldung auf 32,104 Milliarden ZAR senken. Das sind 20 % weniger als vor einem Jahr und 18 % weniger als Ende 2025. Auch die Nettoverschuldung fiel stark, und zwar von 22,123 Milliarden ZAR Ende 2025 auf 9,718 Milliarden ZAR. Damit verbesserte sich das Verhältnis zum bereinigten EBITDA auf 0,18x.
Sibanyes Aktionäre partizipierten an dieser starken ersten Jahreshälfte mit einer Zwischendividende von 201 SA-Cent je Aktie (12,43 US-Cent). Das sind rund 5,685 Milliarden ZAR bzw. etwa 352 Millionen USD und 35 % des normalisierten Halbjahresgewinns.
Starke Metallpreise, steigende Kosten!
Sibanye-Stillwaters (WKN: A2PWVQ) südafrikanische PGM-Betriebe produzierten in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres insgesamt 789.647 4E-Unzen, inklusive zugekaufter Konzentrate waren es 831.307. Der 4E-Korbpreis stieg in Rand um 67 %, in US-Dollar um rund 88 % auf 2.681 USD je Unze. Noch steiler stieg das bereinigte EBITDA der südafrikanischen PGM-Betriebe: Mit einem Plus von bemerkenswerten 302 % gegenüber dem ersten Halbjahr 2025 erreichte es 19,207 Milliarden ZAR.
Die Goldproduktion sank im Berichtszeitraum um 2 % auf 293.665 Unzen. Der Goldpreis legte in Rand um 35 % zu, das EBITDA erreichte 8,995 Milliarden ZAR. Gleichzeitig stiegen die ‚All-in Sustaining Costs’ (‚AISC’) auf 3.105 USD je Unze. Bei Sibanyes US-PGM-Betrieben ging die 2E-Produktion um 2 % zurück, die ‚AISC‘ stiegen um 12 % auf 1.347 USD je Unze.
Durch eine kostenoptimierende Mechanisierung will Sibanye ab Ende 2028 auf rund 1.000 USD je 2E-Unze kommen. Am 30. September meldete das Unternehmen einen neuen Tarifvertrag für ‚East Boulder‘ mit Laufzeit bis 31. Juli 2029. Für die Stillwater-East-Mine und die Metallurgieanlage in Columbus gab das Unternehmen am 7. Oktober den Abschluss eines Tarifvertrags bekannt. In Südafrika kündigte Sibanye am 8. September Konsultationen nach Section 189A zurRestrukturierung des ‚Kwezi‘-Schachts an, betroffen sind rund 1.114 Stellen.
Recycling als zusätzliche operative Säule!
Das bereinigte EBITDA des Recyclinggeschäfts stieg im ersten Halbjahr 2026 um 11 % auf 164 Millionen USD. Rechnet man die US-Steuergutschriften nach Section 45X in beiden Perioden heraus, wuchs das zugrunde liegende EBITDA um 536 % auf 137 Millionen USD. Recycling verbreitert die Ertragsbasis, bleibt aber von Einsatzmaterial, Metallpreisen und operativer Integration abhängig.
‚Keliber‘ nähert sich der Produktion, der Hochlauf bleibt offen!
Im finnischen Lithiumprojekt ‚Keliber‘ startete im Februar der Abbau auf ‚Syväjärvi‘. Bis Ende Juni wurden 217.500 Tonnen Erz gefördert und 185.500 Tonnen auf Halde gelegt, im April begann die Heißinbetriebnahme des Konzentrators. Die Bauausgaben von 719 Millionen EUR liegen innerhalb des genehmigten Budgets von 783 Millionen EUR (Preisbasis 2024). Ziel ist eine stabile Spodumenkonzentrat-Produktion im zweiten Halbjahr dieses Jahres. Den Zeitpunkt für den Hochlauf der Raffinerie macht Sibanye von der Betriebsbereitschaft und der Lage am Lithiummarkt abhängig.
Beständiges Interesse von institutionellen Investoren!
Auch auf der Aktionärsseite hat sich bei Sibanye-Stillwater (WKN: A2PWVQ) zuletzt einiges getan. Die UBS Group AG hatte ihre Beteiligung im Juli zunächst auf 5,15 % der ausgegebenen Aktien erhöht. Laut der jüngsten Meldung vom 14. Oktober hält UBS 5,02 % und liegt damit über der Meldeschwelle von 5 %.
Neben UBS hatte auch BlackRock seine Beteiligung im Jahresverlauf über die 5 %-Marke ausgebaut. Ende September meldete zudem JPMorgan Chase & Co. eine eigene Beteiligungsveränderung. Insgesamt „begleitet“ die zunehmende Präsenz großer institutioneller Investoren die operative Entwicklung von Sibanye.
Fazit:
Canada Nickel (WKN: A2P0XC) treibt den Übergang seines Flaggschiffprojekts ‚Crawford‘ von der Planungsphase zu einem konkreten Bergbauprojekt weiter voran. Parallel dazu könnte die geplante strategische Partnerschaft mit der Swiss Steel Group dem Unternehmen neue Absatzperspektiven über die Produktion von Nickelkonzentrat hinaus eröffnen. Die Differenzierung seines langfristigen Potenzials trifft auf einen Nickelmarkt, der sich auf längere Sicht möglicherweise auf höhere Nickelpreise einstellt.
Sibanye-Stillwater (WKN: A2PWVQ) wiederum eröffnet als bereits produzierendes Gold- und PGM-Unternehmen mit einem diversifizierten Rohstoff- und Projektportfolio eine andere Perspektive auf die Chancen im Rohstoffmarkt. Mit den Ergebnissen für die ersten sechs Monate des laufenden Jahres hat Sibanye gezeigt, dass operative Leistungen zusammen mit Kostendisziplin und einem starken Hebel auf Rohstoffpreise Umsatz und Cashflow befeuern können.
Viele Grüße
Ihr
Jörg Schulte
Quellen:
London Metal Exchange (LME): Terminkurve Nickel; Canada Nickel Company Inc. und Swiss Steel Group: Pressemitteilung vom 26. Oktober 2026; Canada Nickel Company Inc.: Unternehmenspräsentation Oktober 2026; Sibanye-Stillwater Ltd.: Ergebnisse für das erste Halbjahr 2026 (1. September 2026) sowie Mitteilungen vom 30. September, 7. Oktober und 14. Oktober 2026. Intro-Bild: Sibanye-Stillwater.
Methodik/Annahmen: Unternehmensmeldungen, Halbjahresbericht, Unternehmenspräsentationen; keine Kursmodelle; qualitative Einordnung. Update-Policy & Abweichungen: kein Update geplant. Interessen/Vergütung des Erstellers: JS Research wird von SRC mit dieser Veröffentlichung beauftragt und dafür vergütet; Positionen: JS Research GmbH und Jörg Schulte halten keine Aktien der genannten Unternehmen; Market-Making/IB-Beziehungen: keine.
Dieser Werbeartikel wurde am 28. Oktober 2026 durch Jörg Schulte, Geschäftsführer der JS Research GmbH erstellt. Gemäß § 86 WpHG ist die Tätigkeit der JS Research GmbH bei der BaFin angezeigt!
Zukunftsgerichtete Aussagen: Dieser Artikel enthält zukunftsgerichtete Aussagen, insbesondere zur Bauentscheidung, Finanzierung und zum Produktionsbeginn des Crawford-Projekts, zur geplanten, noch nicht verbindlich ausgestalteten Partnerschaft zwischen Canada Nickel und der Swiss Steel Group, zu Produktions- und Kostenzielen von Sibanye-Stillwater sowie zum Hochlauf des Keliber-Projekts. Solche Aussagen beruhen auf Annahmen und Erwartungen der Unternehmen und unterliegen Risiken und Unsicherheiten; die tatsächlichen Ergebnisse können wesentlich davon abweichen. Es besteht keine Gewähr, dass das Crawford-Projekt finanziert, gebaut oder in Produktion gebracht wird.
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