Im traditionsreichen Cobalt Camp in Ontario, wo historisch über 445 Millionen Unzen Silber gefördert wurden, weckt Brixton Metals (WKN A423P0 / TSXV BBB) Erinnerungen an den großen Silber-Rausch der Vergangenheit. Mit teilweise extremen Spitzenwerten liefert das Unternehmen eindrucksvolle Hinweise darauf, dass sein primäres Silberprojekt „Langis“ längst nicht erschöpft ist. Besonders spannend für Investoren: Die aktuellen Bohrtreffer stammen aus einer Zone, die von den damaligen Bergleuten nahezu unberührt blieb.
Im Fokus der jüngsten Bohrergebnisse steht das Zielgebiet Shaft 6-Southeast (S6-SE). Hier durchteufte das Bohrloch LM-26-350 über eine Bohrlänge von 13,0 Metern exzellente 594 g/t Silber. Dieser Abschnitt ist eingebettet in ein noch größeres Intervall von 40,0 Metern mit gut 200 g/t Silber. Der absolute Höhepunkt des Bohrkerns ist jedoch ein halber Meter, der gewaltige 7.900 g/t Silber aufweist. (Anmerkung: Es handelt sich um Bohrlängen, die wahre Mächtigkeit wird noch modelliert).
Das Besondere an diesem Treffer ist seine strategische Lage. Er befindet sich rund 150 Meter vom bekannten, ebenfalls hochgradigen Bereich Shaft 6-South entfernt und zeigt eine identische Geologie: Die Silber-Mineralisierung verläuft exakt an der Diskordanz (Grenzschicht) zwischen Basalt- und Sedimentgestein. Für Brixton deutet alles darauf hin, dass man hier auf eine völlig neue, parallele Hochgrad-Zone gestoßen ist, in der es – im Gegensatz zu anderen Projektteilen – kaum historische Abbaustollen gibt. Die Folgebohrungen werden sich entlang des Streichs konzentrieren, um die Kontinuität zu überprüfen und die strukturellen Einflussfaktoren genauer zu bestimmen.
Nach knapp 14.000 absolvierten Bohrmetern in diesem Jahr drückt Brixton Metals nun kräftig aufs Tempo. Ab Mitte Mai wird ein zweites Bohrgerät aufgefahren, um das ambitionierte Jahresziel von mindestens 60.000 Bohrmetern zu erreichen.
Dieser massive Ausbau hat ein klares Ziel vor Augen: Das Unternehmen steuert auf die erste formale Ressourcenschätzung (Maiden Resource) für das Langis-Projekt zu. Das intern ausgegebene, geschätzte Explorationsziel liegt bei 1 bis 2 Millionen Tonnen Gestein mit sportlichen Gehalten zwischen 400 und 800 g/t Silber. Zur historischen Einordnung: In ihrer aktiven Zeit (1908 bis 1989) förderte die Langis-Mine 10,4 Millionen Unzen bei einem Durchschnittsgehalt von enormen 777,5 g/t Silber und exzellenten Gewinnungsraten von bis zu 98 %.
Zusätzlich zur klassischen Exploration arbeitet Brixton an einem strategischen Nebenprojekt. Das Unternehmen hat begonnen, die historischen Minenabfälle (Tailings) an der Oberfläche zu erbohren. Geplante metallurgische Tests sollen zeigen, ob sich aus diesen Rückständen mit modernen Methoden wirtschaftlich Silber zurückgewinnen lässt – ein potenzieller Pfad für kurzfristige Entwicklungen und Cashflow abseits der eigentlichen Lagerstätte.
Das zu 100 % unternehmenseigene Langis-Projekt profitiert von einer perfekten Infrastruktur, inklusive Ganzjahresstraßen, Strom, Bahnanschluss und einer nahegelegenen Raffinerie. Mit der Entdeckung der neuen Erweiterungszone bei Shaft 6-SE, dem baldigen Einsatz eines zweiten Bohrgeräts und den anstehenden Arbeiten an den Tailings liefert Brixton Metals Rohstoffinvestoren ein prall gefülltes Katalysatoren-Paket für die kommenden Monate.
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