Algo Grande: Fast 140m mit 1,3 % Kupfer & Neuentdeckung eröffnen Riesenpotenzial

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Algo Grande Copper erweitert das Adelita-Projekt deutlich: 139,81 Meter mit 1,3 % CuEq und der neue, goldhaltige Margarita-Skarn stärken das Modell eines größeren Skarn-Porphyr-Systems.

Kumulierte 139,81 Metern mit durchschnittlich 1,3 % Kupferäquivalent (CuEq) und die Neuentdeckung eines separaten, goldreichen Skarn-Körpers in der Tiefe verleihen dem Adelita-Projekt von Algo Grande Copper (TSX-V: ALGR; Frankfurt: KM00) im mexikanischen Sonora neue Dimensionen. Das Highlight-Bohrloch AG-CG-PH2-003 der laufenden Phase-2-Kampagne bestätigte nicht nur die massive Ausdehnung der bereits bekannten Vererzung im Zielgebiet Cerro Grande, sondern lieferte mit dem neuentdeckten „Margarita“-Skarn den ersten empirischen Beweis dafür, dass die Vererzung auf Adelita maßgeblich durch Verwerfungsstrukturen gesteuert wird – eine geologische Erkenntnis mit erheblichem Hebel für die weitere Ressourcendefinition!

Mächtige Breitenvererzung: Fast 88 Meter mit 1,6 % CuEq auf Cerro Grande

Algo Grande hatte Bohrloch AG-CG-PH2-003 niedergebracht, um die Mineralisierung einer früheren Bohrung rund 105 Meter neigungsaufwärts zu überprüfen. Dabei stieß der Diamantbohrkern auf eine Serie dicht aufeinanderfolgender Vererzungszonen. Den Auftakt bildet ein herausragender Abschnitt der Zone Cerro Grande 2: Ab 196,35 Metern Tiefe durchteufte das Bohrgerät 87,98 Meter mit 1,6 Prozent CuEq, zusammengesetzt aus 1,03 Prozent Kupfer, 47,1 g/t Silber und 0,35 g/t Gold. Innerhalb dieses Intervalls bewiesen hochgradige Abschnitte von 7,40 Metern mit 5,2 % CuEq sowie von 1,95 Metern mit 9,8 % CuEq die außergewöhnliche Werthaltigkeit des Erzkörpers.

Bohrloch PH2-3, Probe 217671, 212_40 bis 212_95 Meter: 16,6 Cu, 1,1 gt Au, 583 gt Ag – halbmassiver Chalkosin, Bornit und Chalkopyrit; Quelle Algo Grande Copper

Werte aus dem Artikel:
Kupferpreis 14.349,87 $ -0,90%
Goldpreis 4.022,12 $ -0,74%

Noch tiefer im Bohrloch bestätigte sich die Kontinuität der Zone Cerro Grande 3, die vier voneinander getrennte Skarnkörper über ein 109,71 Meter langes Intervall zwischen 473,09 und 582,80 Metern Tiefe vereint. Hier fielen unter anderem Abschnitte von 4,15 Metern mit 1,6 % CuEq sowie ein Meter mit 3,6 % CuEq an, womit die Mineralisierung bis in eine vertikale Tiefe von rund 485 Metern nachgewiesen ist. Zusammen mit der tieferen Neuentdeckung summiert sich somit der Gesamtgehalt der vererzten Horizonte im Bohrloch auf 139,81 Meter mit 1,3 % CuEq.

Neuentdeckung „Margarita“ belegt strukturellen Vektor zum Porphyrsystem

Die eigentliche geologische Überraschung der Bohrung trat dabei unterhalb von Cerro Grande 3 zutage: Ab 624,47 Metern Bohrtiefe – rund 530 Meter vertikal unter der Oberfläche, etwa 40 Meter unterhalb von Cerro Grande 3 und 250 Meter abseits der früheren Bohrung PH1-2 – durchschnitt das Bohrloch den bislang unbekannten Skarn namens Margarita. Über 14,37 Meter erbrachte die Zone durchschnittlich 1,1 % CuEq mit 0,50 % Kupfer, 0,81 g/t Gold und 8,7 g/t Silber, gipfelnd in einer hochgradigen Kernzone von 1,01 Metern mit 6,0 % CuEq (2,10 % Kupfer und 4,98 g/t Gold). Mineralogisch unterscheidet sich Margarita signifikant von Cerro Grande: Gold und Kupfer treten nämlich in einem Endoskarn mit ausgeprägter Magnetit-, Bornit- und Chalkopyrit-Führung auf.

Für Explorationschef João Rocha markiert dieser Fund einen strategischen Wendepunkt. Margarita verläuft voraussichtlich entlang der nordwestlich streichenden Störungszone F3NW, einer von vier kartierten Verwerfungen, die als Fluidbahnen fungieren. Damit belegen die Daten erstmals, dass die Skarn-Körper nicht nur an flache Schichtkontakte gebunden sind, sondern entlang durchschlagender Verwerfungen im Kalksteinkorridor aufsteigen. Dies eröffnet ein weit verzweigtes strukturelles Zielnetzwerk außerhalb der bisher modellierten Grenzen.

Flankiert wird dieser Befund durch ein straffes Arbeitsprogramm auf dem 5.895 Hektar großen Areal im produktiven Arizona-Sonora-Kupfergürtel. Von den geplanten 7.200 Metern des Phase-2-Programms sind mehr als 4.000 Meter abgeschlossen. Während Bohrloch AG-CG-PH2-009 Cerro Grande weiter vertieft, testet ein zweites Bohrgerät parallel das Zielgebiet Las Trancas, für dessen erste beiden Bohrungen die Laboranalysen noch ausstehen. Zusammen mit einer am 22. Oktober gestarteten Bodengravimetrie verdichtet Algo Grande das geophysikalische Datennetz entlang des über sieben Kilometer langen Korridors, um die Verbindungswege zwischen den oberflächennahen Skarnen und dem vermuteten, tiefer liegenden Kupfer-Gold-Porphyrsystem systematisch offenzulegen.

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