- Bitcoin übersteigt wieder die 70.000 US-Dollar-Marke.
- Der Kurs erreichte ein Hoch von rund 72.000 US-Dollar.
- Bitcoin verzeichnete seit Freitag ein Plus von elf Prozent.
- Energiekrise als Kurstreiber:
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Experten führen diesen plötzlichen Boom vor allem auf eine Kombination aus geldpolitischen Signalen, politischem Rückenwind und einer massiven Liquidierungswelle an den Terminmärkten zurück. Dort hatten risikobereite Investoren auf sinkende Bitcoin-Kurse gewettet und große Verluste erlitten.
US-Regierung sorgt für fröhliche Stimmung an Kryptomärkten
Ein wesentlicher Treiber war die Ankündigung des US-Finanzministeriums, das laufende Anleiherückkaufprogramm zu erhöhen. Diese Maßnahme drückte die Renditen von Staatsanleihen nach unten und schickte den US-Dollar auf ein Drei-Monats-Tief. In der Folge wichen Anleger verstärkt in alternative Sachwerte aus.
Parallel dazu sorgte US-Präsident Donald Trump für Zuversicht, indem er sich im Weißen Haus mit Vertretern führender Krypto-Unternehmen wie Coinbase
Bären-Zocker erleiden große Verluste
Der dadurch ausgelöste Kursanstieg überrumpelte Spekulanten, die zuvor auf die Fortsetzung des sogenannten Bärenmarktes, also fallende Preise gesetzt hatten. Innerhalb von nur 24 Stunden wurden Krypto-Short-Positionen im Rekordwert von 2,74 Milliarden US-Dollar zwangsliquidiert, wovon allein 1,42 Milliarden US-Dollar auf Bitcoin entfielen.
Diese Entwicklung beschleunigte die Aufwärtsbewegung enorm und zog auch den restlichen Kryptomarkt mit. So kletterte die zweitwichtigste Kryptowährung Ethereum um 19 Prozent auf 2.280 US-Dollar. Die Handelsplattform-Währung Hyperliquid verzeichnete sogar ein Plus von bis zu 24 Prozent auf 72 US-Dollar, nachdem Trump angekündigt hatte, eine legale Zulassung des Portals in den Vereinigten Staaten gemeinsam mit der US-Aufsichtsbehörde für Derivatemärkte, der CFTC (Commodity Futures Trading Commission), zu prüfen./chd/DP/jsl
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