Kopf in den Eiseimer? Was ein Milliardär allen rät, die jetzt nicht kaufen

Nicolas Ebert Nicolas Ebert
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Nicolas Ebert steht für kompakte Nachrichten mit einem sicheren Gespür für relevante Marktthemen. Nach über 6 Jahren für wallstreetONLINE und ariva.de im Einsatz fühlt sich der Berliner in der Finanzwelt wie zu Hause. Seine Inhalte reichen querbeet von Value-Titeln und den Märkten in Asien über die US Big-Techs bis hin zu aktuellen Top-Performern auf dem globalen Börsenparkett. So entstehen informative News, die Anlegern echten Halt geben.

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Mann mit Smartphone und Tablet (Symbolbild).
© metamorworks / iStock / Getty Images Plus / Getty Images
Die größte Blase unseres Lebens? Für Milliardär Michael Novogratz ein Grund zum Kaufen. Ray Dalio hört es dagegen schon zischen. Wer liegt richtig?
Für dich zusammengefasst:
Hinweis

Michael Novogratz hält künstliche Intelligenz (KI) für die "größte Blase unseres Lebens". Aussteigen will der Gründer und Chef des Kryptokonzerns Galaxy Digital trotzdem nicht. Im Gegenteil: Anlegerinnen und Anleger sollten jetzt einsteigen, sagte er diese Woche auf dem Greenwich Economic Forum, wie Bloomberg berichtet. Der Spekulationsrausch bei Technologieaktien werde weiter zunehmen.

"Ich weiß, wie Blasen enden, und sie enden spektakulär", sagte Novogratz. Das aktuelle Geschehen sei dafür noch nicht spektakulär genug. Wer nicht in KI investiert sei, könne genauso gut nach Hause gehen und den Kopf in einen Eimer Eis stecken.

Dalio hört die Blase schon zischen

Bridgewater-Gründer Ray Dalio sieht das anders. Am Mittwoch nannte er den Boom in Singapur eine "klassische Blase". Steigende Zinsen und der Zwang, Vermögen in Bargeld umzuwandeln, brächten sie dem Platzen nahe. "Ich denke, wir sind nah dran", sagte Dalio. Die Rendite zehnjähriger US-amerikanischer Staatsanleihen kletterte am selben Tag laut CNBC zeitweise auf 5,35 Prozent, den höchsten Stand seit 2002.

Werte aus dem Artikel:
Microsoft Aktie 535,02 $ +2,37%
Nvidia Aktie 229,38 $ -0,48%

Sorgen bereitet auch die Rechnung. Die großen Cloud-Konzerne dürften im kommenden Jahr mehr als eine Billion US-Dollar in KI stecken, oft auf Pump. Skeptiker erinnert das an den Dotcom-Boom.

Nvidia: Blase oder Schnäppchen?

Die Börse feiert trotzdem weiter. Nvidia bringt laut MarketScreener rund 5,7 Billionen US-Dollar auf die Waage und lässt Alphabet und Microsoft mit jeweils rund vier Billionen klar hinter sich. Seit Jahresbeginn legte die Nvidia-Aktie gut ein Viertel an Wert zu.

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Für Hou Wey Fook, Anlagechef der DBS Group, ist das keine Blase. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von Nvidia liege nahe dem tiefsten Stand seit 2016. Für das kommende Jahr sei ein Gewinnplus von 70 Prozent prognostiziert. "Wie kann das eine Blase sein?", fragte er im Fernsehinterview mit Bloomberg.

Laut MarketScreener fällt das KGV im kommenden Geschäftsjahr auf rund 15. Die Analystinnen und Analysten raten im Schnitt zum Kauf. Ihr mittleres Kursziel von 328,72 US-Dollar liegt rund 38 Prozent über dem Kurs. Für das laufende Quartal peilt Nvidia 108 Milliarden US-Dollar Umsatz an. Die Zahlen folgen voraussichtlich im November.

Fazit

Blase hin oder her: Dank rasant wachsender Gewinne ist Nvidia weniger teuer, als der Kurs vermuten lässt. Die größte Gefahr lauert am Anleihemarkt. 

Wer der Rallye nicht traut, kann sich absichern. Strategen der Bank of America empfehlen Aktienderivate, um mitzuverdienen und zugleich gegen ein Platzen gewappnet zu sein.


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Strategie Hebel
Steigender Kurs
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5
10
20
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5
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20
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