- Europa muss sich auf viele Extremwetterereignisse einstellen.
- Extreme Wetterereignisse könnten alle 50 Jahre auftreten.
- Klimaneutralität verhindert nicht weitere Verschlechterungen.
- Hot or not?
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Extreme, die früher alle 500 Jahre aufgetreten seien, könnten heute etwa alle 50 Jahre vorkommen, sagte Rahmstorf und ergänzte: "Solche krassen Ereignisse, die schon aus der aktuellen globalen Erwärmung von 1,4 Grad folgen, haben wir noch gar nicht erlebt. Geschweige denn für ein noch wärmeres Klima, das wir in den kommenden Jahrzehnten haben werden."
Wer den diesjährigen Sommer mit der Hitze, Dürre, niedrigem Wasser in Flüssen und Waldbränden bereits als extrem empfand, kann Rahmstorf nicht beruhigen. "Es wird nicht so bleiben, sondern sich weiter verschlimmern."
Wenn - wie jetzt - die langfristige Klimaerwärmung und natürliche Wetterschwankungen zusammenkommen, entstünden extreme Sommer mit Rekordtemperaturen, erläutert er. "Der Klimawandel geht aber immer weiter: Wir werden immer häufiger solche Hitzesommer erleben, solange wir nicht die Emissionen auf null bringen." Rahmstorf stellte zugleich klar, dass Klimaneutralität nicht bedeute, dass es besser werde. "Es bedeutet nur, dass es nicht noch schlimmer wird." Solange man noch klimaschädliche Gase wie Kohlendioxid (CO2) ausstoße, werde die Atmosphäre weiter aufgeheizt./lkl/DP/stk
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