- Johnson & Johnson stimmt milliardenschwerem Vergleich zu.
- 5,5 Milliarden US-Dollar sollen Klagen beilegen.
- 76.000 Klagen wegen Talkum-Produkten bestehen noch.
- Energiekrise als Kurstreiber:
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Mit der Einigung könnte ein Rechtsstreit beendet werden, der den Konzern seit mehr als 15 Jahren belastet. Die Klägerinnen werfen dem Hersteller vor, dass sein Baby-Puder und andere Talkumprodukte mit Asbest verunreinigt gewesen seien und Krebs verursacht hätten. Das Unternehmen wies die Vorwürfe stets zurück, stellte den Verkauf des talkumbasierten Baby-Puders jedoch 2020 zunächst in den USA und dann 2023 auch weltweit ein. Zuletzt war der Konzern mit rund 76.000 Klagen konfrontiert. Im Juni hatte Johnson & Johnson mitgeteilt, insgesamt 11 Milliarden US-Dollar für die Talkum-Rechtsstreitigkeiten zurückgestellt zu haben.
"Obwohl wir überzeugt sind, dass sich das Unternehmen bei einer Fortsetzung der Verfahren letztlich durchgesetzt hätte - wie bereits in der überwiegenden Mehrzahl der bislang verhandelten Fälle -, ermöglicht uns diese Einigung, das Thema hinter uns zu lassen und uns auf unsere Mission zu konzentrieren, Medikamente und Medizintechnik zu entwickeln, die Leben retten", erklärte Erik Haas, Vizepräsident für Rechtsstreitigkeiten bei Johnson & Johnson, in einer Stellungnahme auf der Unternehmenswebsite./tav/err/mis
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