- IG Metall will Tarifforderung später stellen.
- Forderung soll nach der Sommerpause präsentiert werden.
- Bei alten Verhandlungen gab es mehrere Monate Vorlauf.
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Mit den Arbeitgebern ist demnach das Vorgehen abgestimmt, die Forderung "nach der Sommerpause" und damit wenige Wochen vor dem für Oktober geplanten Verhandlungsbeginn zu präsentieren. Warnstreiks sind mit dem Auslaufen des alten Vertrages erst nach dem 31. Oktober möglich. Der Gewerkschaftsvorstand und der Arbeitgeberverband Gesamtmetall äußerten sich nicht zu dem neuen Prozedere.
Komplexes innergewerkschaftliches Verfahren
Bei vorangegangenen Verhandlungen für den größten Industrie-Tarif Deutschlands mit rund 3,9 Millionen Beschäftigten hatte die IG Metall ihre Forderung mehrere Monate vorher vorgestellt und ökonomisch begründet. Kurzfristige wirtschaftliche Entwicklungen konnten dann nicht mehr berücksichtigt werden. Der Forderung geht ein komplexes innergewerkschaftliches Verfahren voraus, bei dem sich Mitglieder, Tarifkommissionen und Funktionäre abstimmen.
Bei der vorerst letzten Verhandlung im Herbst 2024 lag dann bei einer schlechten wirtschaftlichen Entwicklung die vergleichsweise hohe Forderung nach 7 Prozent mehr Geld auf dem Tisch. Die Tarifpartner einigten sich schließlich bei einer Laufzeit von 25 Monaten auf Jahressteigerungen unterhalb von drei Prozent./ceb/DP/jha
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