- IG Metall ruft zu Warnstreiks in der Metallindustrie auf.
- 3,7 Millionen Beschäftigte sind von den Streiks betroffen.
- Gefordert werden 5 Prozent mehr Geld und Jobsicherung.
- SpaceX-Hype:
Diese 3 Aktien fliegen unter dem Radar! (hier klicken)
"Das sogenannte Angebot der Arbeitgeber provoziert in den Betrieben nur Unverständnis und Wut. Deswegen werden die Beschäftigten mit starken Warnstreiks darauf reagieren", erklärt die Gewerkschaftschefin Christiane Benner. Es gehe darum, Kaufkraft und Zukunft für alle am Standort zu sichern. "Die Arbeitgeber dagegen wollen den Menschen im Ergebnis Geld wegnehmen."
5 Prozent gefordert
Die Gewerkschaft ist mit einer Forderung nach 5 Prozent mehr Geld und der tariflichen Sicherung von Jobs und Standorten in die Tarifrunde gegangen. Die Laufzeit sollte zwölf Monate betragen. Zu Beginn der zweiten Verhandlungsrunde haben die Arbeitgeber ein erstes Angebot mit 26 Monaten Laufzeit vorgelegt, das eine Einmalzahlung im kommenden Jahr und eine Stufenerhöhung von 1,3 Prozent im Juli 2028 vorsah. Begründet wurde die Offerte mit der schwierigen wirtschaftlichen Lage und hohen Kostenbelastungen für die Industrie in Deutschland.
IG Metall-Tarifvorständin Nadine Boguslawski verweist auf die anziehende Inflation. "Die Unternehmen lassen diejenigen hängen, die jeden Tag gute Arbeit in den Betrieben leisten. Das Angebot bedeutet eine Minus-Runde für die Beschäftigten und eine nachhaltige Schwächung der Wirtschaft."/ceb/DP/zb
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.