Hochstufung auf "Buy": UBS sieht Sartorius vor der Rückkehr zu alter Stärke

Julian Schick Julian Schick
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Julian Schick schreibt seit 2020 über die Themen, die Anleger bewegen – mit einem besonderen Fokus auf Aktienanalysen, Dividendenstrategien und ETFs. Der ausgebildete Journalist absolvierte die Kölner Journalistenschule und sammelte Erfahrungen unter anderem beim Handelsblatt, der Financial Times Deutschland sowie Euronews und WDR5. Für Ariva bringt er fundiertes Marktwissen und einen klaren Blick für das Wesentliche mit.

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Das Sartorius Werk in Yauco (Puerto Rico).
©Sartorius AG
UBS stuft Sartorius auf "Buy" hoch und hebt das Kursziel von 240 auf 300 Euro. Analyst Weston sieht Premium-Wachstum in der Biopharmazie und erwartet ab 2027 eine Erholung im Gerätegeschäft.
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Kurssprung bei Sartorius: Die UBS hat ihre Einschätzung zu den Vorzugsaktien des Göttinger Labor- und Biotechkonzerns von "Neutral" auf "Buy" angehoben und das Kursziel von 240 auf 300 Euro erhöht. An den Börsen kam das gut an. Auf Tradegate verteuerten sich die Papiere am Donnerstagmorgen um 3,5 Prozent auf 242,80 Euro. Die Aktien der französischen Tochter Sartorius Stedim Biotech legten in Paris um drei Prozent zu.

Hinter dem Schritt steckt ein klar strukturiertes Argument: "Premium-Wachstum verdiene auch eine Premium-Bewertung", schrieb UBS-Analyst Matthew Weston in seiner am Mittwoch veröffentlichten Studie. Er passte seine Umsatz- und Ergebnisprognosen für den Zeitraum bis 2031 im Schnitt um rund drei Prozent nach oben an. Den größten Treiber sieht Weston im Kernbereich Bioprocess Solutions, kurz BPS. In dieser Biopharmazie-Sparte erwartet er anhaltend starke Nachfrage nach Verbrauchsmaterialien, die bei der industriellen Herstellung von Medikamenten unverzichtbar sind.

Differenzierter fällt sein Blick auf das Gerätegeschäft aus, das innerhalb von BPS zuletzt unter Druck geraten war. Eine Erholung dieses Segments hält Weston erst ab dem zweiten Halbjahr 2027 für realistisch. Bis dahin dürfte das Wachstum vor allem durch das margenstarke Verbrauchsmaterialgeschäft getragen werden.

Mit seinem Kursziel von 300 Euro traut der UBS-Analyst den Sartorius-Papieren die Rückkehr auf das Niveau vom Frühjahr 2024 zu. Von ihrem Allzeithoch bei mehr als 631 Euro, das die Aktien im November 2021 markiert hatten, sind sie damit freilich noch ein gutes Stück entfernt. Für Anleger, die auf eine Normalisierung in der Biotechzuliefererbranche setzen, liefert die UBS-Studie dennoch ein klares Signal.



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