- USA und Kuba gerieten bei den UN aneinander.
- Anlass war eine Abstimmung über das US-Embargo gegen Kuba.
- Die UN-Generalversammlung stimmt seit 1992 jährlich ab.
- Energiekrise als Kurstreiber:
Diese 5 Aktien könnten durchstarten (hier klicken)
Kubas Außenminister Bruno Rodríguez schritt in Richtung des Rednerpults, an dem Waltz seine Rede hielt und auch die Sitzungsleitung saß. Waltz rief Sätze wie "Das ist nicht Ihre kommunistische Diktatur", "Halt Abstand" und: "Ist Ihnen klar, mit wem Sie es zu tun haben? Das hier ist Amerika!" Rodríguez beschuldigte Waltz der Lüge. "Er lügt nicht nur auf arrogante Weise, sondern verletzt auch die Würde dieser Generalversammlung", sagte der kubanische Außenminister.
Abstimmung über US-Embargo
Anlass der Sitzung war eine Abstimmung bei den Vereinten Nationen über das seit Jahrzehnten geltende US-Embargo gegen Kuba. Waltz breitete vor den Ländervertretern scharfe Kritik an der Führung Kubas seit Fidel Castro aus.
Die UN-Generalversammlung stimmt seit 1992 jährlich über eine Resolution zur Beendigung des seit mehr als 60 Jahren bestehenden US-Embargos ab. Die Resolution wird in der Regel von einer großen Mehrheit von Staaten unterstützt. Sie hat aber keine bindende Wirkung. Die diesjährige Abstimmung wird für Mittwoch erwartet.
Zwischen den USA und Kuba sind die Beziehungen seit Jahrzehnten angespannt. Die Lage hat sich unter US-Präsident Donald Trump durch Sanktionen und ein Ölembargo weiter verschärft./apo/DP/he
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.