Großeinsatz der Polizei am Hambacher Forst endet erfolglos

dpa-AFX  | 
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Eine Einsatzkraft der Polizei bei einer Demonstration. (Symbolbild)
- ©pixabay.com

KERPEN (dpa-AFX) - Wegen versuchter Sabotage-Angriffe auf das deutsche Stromnetz hat die Polizei mit einem Großaufgebot am Hambacher Forst bei Kerpen westlich von Köln nach dem Tatverdächtigen gesucht - ohne Erfolg. Die Suchmaßnahmen starteten am Mittag, wurden gegen 19 Uhr aber beendet, wie ein Sprecher der Kölner Polizei der dpa mitteilte. Es seien keine Hinweise gefunden worden. Die generelle Fahndung nach dem Täter gehe aber weiter.

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Ziel des Einsatzes war es demnach, den 48-jährigen Tatverdächtigen selbst oder Spuren, die Hinweise auf ihn liefern, zu finden. Laut Beobachtungen eines dpa-Reporters waren bis zu 100 Fahrzeuge der Polizei vor Ort. Der Mann hatte Bekennerschreiben versandt, die auf "Täterwissen" hindeuteten, wie Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) sagte.

Im Wald trafen die Polizisten auch auf ein bewohntes Baumhaus. Um es zu durchsuchen, hätte es Spezialeinsatzkräfte gebraucht, die spontan allerdings nicht zur Verfügung standen, wie der Polizeisprecher mitteilte. Die Polizei behalte die Situation vor Ort allerdings im Auge. Wegen der Sabotageaktionen wird seit Tagen nach dem 48 Jahre alten Tatverdächtigen gesucht.

Die Ermittler hatten am Samstag einen Fahndungsaufruf mit zwei Fotos des Verdächtigen aus Gevelsberg im südlichen Ruhrgebiet veröffentlicht./ram/DP/zb



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