BASEL (dpa-AFX) - Sandoz ist in den ersten neun Monaten weiter gewachsen. Dabei setzte der Arzneimittelhersteller vor allem im höhermargigen Biosimilar-Geschäft mehr um, während die Generika-Sparte auf der Stelle trat. Für das Gesamtjahr grenzt das Management nunmehr die Umsatzprognose ein und hebt das Margenziel an.
Für dich zusammengefasst:
Sandoz ist in den ersten neun Monaten weiter gewachsen.
Die Einnahmen stiegen um 8 Prozent auf 8,7 Milliarden USD.
Für 2026 wird eine Marge von 23,0 bis 23,5 Prozent erwartet.
Die Einnahmen zwischen Januar und September kletterten im Jahresvergleich um 8 Prozent auf 8,7 Milliarden US-Dollar (7,8 Mrd Euro), wie der Konzern am Mittwoch mitteilte. Zu konstanten Wechselkursen entsprach dies einem Plus von 5 Prozent. 2026 soll nun der Erlös währungsbereinigt um 5 bis 6 Prozent wachsen. Zuvor hatte Sandoz ein Plus im mittleren bis hohen einstelligen Bereich in Aussicht gestellt.
Auch im dritten Quartal wies der Konzern ein währungsbereinigtes Plus von 5 Prozent aus. Dabei sorgte jedoch laut Unternehmen der anhaltende Preisverfall bei wichtigen Penicillin-Wirkstoffen im Generika-Geschäft für einen leichten Umsatzrückgang. Die Biosimilar-Sparte konnte trotz Lieferengpässen hingegen prozentual zweistellig zulegen.
Der zunehmend günstigere Umsatzmix und die zuletzt stärkere operative Leistung lassen Sandoz auch positiver auf seine Profitabilität blicken. So erwartet der Konzern nun für 2026 eine Marge bezogen auf das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Kern Ebitda-Marge) bei 23,0 bis 23,5 Prozent. Zuvor hatte der Konzern noch einen Anstieg um rund 100 Basispunkte gegenüber dem Vorjahreswert von 21,7 Prozent prognostiziert./hr/AWP/tav
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