- Ein Zwischenlager für radioaktive Abfälle wird gebaut.
- Das Lager soll 8.000 Tonnen Abfälle aufnehmen.
- Der Abbau in Krümmel ist bis 2037 geplant.
- Energiekrise als Kurstreiber:
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Mit der Genehmigung für das Zwischenlager seien in Krümmel alle erforderlichen atomrechtlichen Genehmigungen erteilt, erklärte Goldschmidt. "Wir sind absolut im Zeitplan. Der Atomausstieg in Schleswig-Holstein geht heute einen weiteren großen Schritt voran."
Sicherheit oberste Priorität
Vorherige Generationen hätten von den Vorteilen der Atomenergie profitiert. Die Hinterlassenschaften dieser Technologie seien eine schwere Hypothek für die heutige Generation. "Deshalb ist höchstmögliche Sicherheit meine absolute Priorität beim Rückbau der Anlagen", so der Minister. "Auf den Kraftwerksstandorten leisten alle, die am Rückbau mitwirken, einen wichtigen Dienst an den Menschen in unserem Land."
Das Zwischenlager wird von Bundesgesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ) betrieben. Dort sollen etwa 8.000 Tonnen radioaktive Abfälle aus dem Kernkraftwerk Krümmel eingelagert werden. Da die Abfälle bereits in der Anlage auf dem Gelände seien, ändere sich an der Strahlenbelastung außerhalb nichts. Die Aufsichtsbehörde werde prüfen, dass die im Strahlenschutzgesetz festgelegten Grenzwerte nicht überschritten werden.
Abbau in Krümmel bis 2037 geplant
Schacht Konrad solle laut Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) in den 2030er Jahren in Betrieb gehen, teilte das Ministerium mit. Der Abbau in Krümmel soll bis 2037 abgeschlossen werden./moe/DP/zb
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