- Thorsten Frei sieht Reformbedarf in Deutschland.
- Die CDU verlor bei der Wahl in Sachsen-Anhalt dramatisch.
- Die AfD wurde mit 43,8 Prozent stärkste Partei.
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Aus der SPD werden nach der Landtagswahl Rufe laut, den Reformkurs der Bundesregierung zu überdenken.
Auf die Frage, welche Verantwortung der Kanzler für das Ergebnis habe, sagte Frei, man müsse "zunächst einmal analysieren, warum wir so viel Zustimmung in Sachsen-Anhalt verloren haben". Er fügte hinzu: "Aber natürlich werden wir uns mit allen Fragen beschäftigen, die zu diesem Ergebnis beigetragen haben."
Frei: Jetzt keine falschen Schlussfolgerungen
Frei sagte, das Wahlergebnis sei "katastrophal und noch schlechter, als wir es befürchten mussten". Es sei notwendig, "sehr klar, aber auch mit kühlem Kopf darüber zu beraten und zu entscheiden, wie wir mit diesem Ergebnis umgehen". Wenn man zur Stärke zurückkehren wolle, müssten nun die Hausaufgaben gemacht werden, "auch wenn das Entscheidungen einbezieht, die vielleicht nicht auf den ersten Blick jeden überzeugen, weil sie mit Zumutungen verbunden sein können".
Die CDU, die bisher mit Sven Schulze den Ministerpräsidenten in dem Bundesland stellte, musste bei der Landtagswahl drastische Verluste hinnehmen und stürzte auf 17,2 Prozent ab. Die AfD mit Spitzenkandidat Ulrich Siegmund wurde mit 43,8 Prozent mit Abstand stärkste Partei, verfehlte aber eine absolute Mehrheit der Mandate im Landtag./bk/DP/jha
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