- Die Luftverkehrsbranche warnt vor Chaos bei Schengen-Einreise.
- Ausnahmeregeln der EU laufen am 6. September aus.
- Die flächendeckende Einführung des EES ist für 2027 geplant.
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Zum besseren Schutz ihrer Außengrenzen hat die EU seit Oktober 2025 ein neues digitales Verfahren zur Ein- und Ausreise (Entry-Exit-System - EES) von Bürgern eingeführt, die nicht aus dem Schengenraum kommen. Von ihnen sollen bei jedem Grenzübertritt biometrische Merkmale erfasst und mit entsprechenden Datenbanken abgeglichen werden. Die sehr aufwendigen Verfahren hatten zu langen Wartezeiten geführt, so dass die EU für den Sommer die zeitweise Aussetzung der Kontrollen zugelassen hatte. Diese Regelung läuft nun aus. EU-Bürger sind nicht betroffen.
Pünktlichkeit nur mit Ausnahmeregeln
Bei einer Podiumsdebatte hatte Fraport
Wo bleibt die App?
Besonders betroffen sind internationale Umsteiger der Lufthansa. Das Unternehmen stellt fest: "EES funktioniert derzeit noch nicht in der erforderlichen Qualität und Verlässlichkeit." Personalvorstand Michael Niggemann und Condor-Chef Peter Gerber beklagten das Fehlen einer Smartphone-App, mit deren Hilfe die Passagiere die Kontrollen vorbereiten können. Eine entsprechende EU-App "Travel-2-Europe", mit der Reisende ihre Daten und Merkmale schon vorab eingeben können, war zunächst nur von Schweden und Portugal übernommen worden.
Auf dpa-Anfrage erklärte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums, dass die Bundespolizei in Zusammenarbeit mit der EU-Grenzschutzagentur Frontex die Einführung vorbereite. Noch in diesem Jahr werde es Erprobungen an einem deutschen Flughafen geben. Die flächendeckende Einführung sei für 2027 vorgesehen. Zur Nutzung der App seien "umfangreiche technische Integrationsarbeiten an den deutschen Grenzkontrollsystemen erforderlich"./ceb/DP/stk
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
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5
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10
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20
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| Fallender Kurs |
Put
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5
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10
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20
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