STRASSBURG (dpa-AFX) - Das Europäische Parlament verlangt eine entschlossenere China-Politik der EU. Die Abgeordneten wollen den Dialog mit Peking fortsetzen, europäische Interessen aber stärker schützen, teilte das Parlament mit. Eine klare Mehrheit der Abgeordneten sprach sich für eine entsprechende Resolution aus, die jedoch rechtlich unverbindlich ist.
Für dich zusammengefasst:
Das EU-Parlament fordert eine entschlossenere China-Politik.
Die Abgeordneten wollen europäische Interessen stärker schützen.
EU-Handelskommissar Sefcovic reist nach Peking für Gespräche.
Die Beziehungen zu China hätten einen kritischen Punkt erreicht, heißt es in dem Text. Als Gründe nennen die Abgeordneten unfaire Wirtschaftspraktiken Pekings und Chinas Haltung zum russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Sie zeigen sich tief besorgt über Berichte, wonach das chinesische Militär russische Soldaten für den Einsatz in der Ukraine ausgebildet haben soll.
Im Handel fordert das Parlament Gegenseitigkeit und gleiche Wettbewerbsbedingungen. Öffnet China seinen Markt nicht, soll die EU nach Ansicht der Abgeordneten mit angemessenen Maßnahmen reagieren. Die beiden Wirtschaftsmächte stehen schon lange in Konkurrenz, besonders deutlich wird dies etwa im Automobilsektor.
EU-Handelskommissar Maros Sefcovic wird am Donnerstag und Freitag in Peking erwartet. Dort sind Gespräche mit Chinas Handelsminister Wang Wentao über die angespannten Wirtschaftsbeziehungen geplant./mjm/DP/nas
Hinweis:
ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen.
Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich
dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch
eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link
„Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für
diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.