Im Zentrum der ESMA-Aufsicht stehen die betriebliche Stabilität und Risiken ausgelagerter Dienstleistungen. Parallel prüft die Behörde das Liquiditätsmanagement sowie die rechtliche Einordnung einzelner Assets. Besonderes Augenmerk gilt der sogenannten Reverse Solicitation – jener Ausnahme, über die Drittstaaten-Anbieter EU-Kunden ohne lokale Lizenz bedienen. Schließlich fordert die Aufsicht echte Substanz: Krypto-Firmen müssen eine greifbare Präsenz innerhalb der Union nachweisen.
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Für mehr Vergleichbarkeit unter den nationalen Aufsehern bringt die ESMA einheitliche Berichtsstandards und Risikokennzahlen auf den Weg. Zeitgleich nimmt mit MIDAS eine Plattform Gestalt an, die Handelsplätze auf unlautere Praktiken durchleuchtet. Die Startphase ist für 2027 angesetzt, ehe nach der Freigabe durch den Aufsichtsrat im vierten Quartal erweiterte Werkzeuge folgen.
Ihre Erfahrungen aus der Aufsicht will die Behörde in die Überprüfung von MiCA durch die EU-Kommission einbringen. Diese wird bis Juni 2027 erwartet und könnte in einen neuen Gesetzesvorschlag münden
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