- DIW: AfD-Pläne schaden dem Geldbeutel der Bürger.
- Sachsen-Anhalt könnte jährliche Einkommensverluste erleiden.
- In Umfragen liegt die AfD aktuell vor der CDU.
- Energiekrise als Kurstreiber:
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"Sachsen-Anhalt ist älter, strukturschwächer und von kleineren Unternehmen geprägt - und damit verwundbarer als der Bundesdurchschnitt", so die Forscher.
"Durch die von der AfD geforderte Politik - den Austritt aus Euro und EU, Abschottung und einen Stopp der Zuwanderung sowie massive staatliche Kürzungen - würden Menschen dort im Durchschnitt jährlich rund 1.600 Euro pro Kopf an Einkommen verlieren; zudem könnten rund 10.000 Arbeitsplätze verloren gehen", schreiben die Ökonomen. Sie kommen zu dem Ergebnis, dass die Einkommensverluste durch eine AfD-Politik in Sachsen-Anhalt bis zu doppelt so hoch ausfallen könnten wie im Bundesdurchschnitt.
Die AfD steht der EU extrem skeptisch gegenüber, einen EU-Austritt fordert sie offiziell aber nicht, obwohl darüber parteiintern immer wieder diskutiert wurde. Gefordert wird langfristig eine lose verbundene Staatengemeinschaft mit mehr Kompetenzen bei den Nationalstaaten.
Falls grundlegende Reformen nicht möglich sein sollten, will die Partei laut Grundsatzprogramm "einen Austritt Deutschlands oder eine demokratische Auflösung der Europäischen Union und die Neugründung einer Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft". Den Euro hält die AfD für gescheitert, sie fordert die "Wiedereinführung nationaler Währungen".
In sechs Wochen wird in Sachsen-Anhalt ein neuer Landtag gewählt. In Umfragen liegt die AfD aktuell deutlich vor der CDU. Sie strebt eine Alleinregierung an./dh/DP/mis
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