- Die Kurse deutscher Staatsanleihen sind gefallen.
- Die 10-jährige Rendite stieg auf 3,31 Prozent.
- Auch in der Eurozone gingen die Renditen nach oben.
- Hot or not?
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Auch in den übrigen Ländern der Eurozone ging es mit den Renditen nach oben. Analysten der Commerzbank (Commerzbank Aktie) verwiesen auf jüngste Aussagen des US-Notenbankchefs Kevin Warsh beim Notenbanker-Treffen in Jackson Hole am vergangenen Freitag. Warsh hatte mit ungewöhnlich deutlichen Worten zur hohen US-Inflation die Bereitschaft für eine Zinserhöhung signalisiert und damit auch die Renditen von Staatsanleihen gestützt.
Im weiteren Handelsverlauf bleibt das Interesse am Anleihemarkt auf der Preisentwicklung gerichtet. Am frühen Nachmittag stehen Daten zu den deutschen Verbraucherpreisdaten für August auf dem Programm. Erste Daten aus den Bundesländern deuten auf einen Anstieg der Teuerung hin.
Die Daten für die gesamte Eurozone werden am Dienstag erwartet. Experten der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) erwarten auch hier einen Anstieg. "Daher könnte die EZB in ihrem Vorhaben bestärkt werden, die Leitzinsen bei der Ratssitzung nächste Woche zu erhöhen", schreiben die Helaba-Experten. "Ein Schritt wird marktseitig fast vollständig eingepreist und er ist auch von vielen EZB-Vertretern in Aussicht gestellt worden."/jkr/jsl/stk
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