- Einfuhrverbote für kanadische Waren sind in Kraft.
- Die USA verhängten Zölle von 50 Prozent auf Waren.
- Kanada reagierte mit Gegenzöllen auf US-Produkte.
- Energiekrise als Kurstreiber:
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Zollstreit eskaliert
Die angekündigten Einfuhrverbote sind eine weitere Eskalationsstufe im zähen Handelsstreit zwischen den beiden Nachbarn. Die USA hatten zunächst im August Zölle von 50 Prozent auf kanadische Waren im Wert von 27,6 Milliarden kanadischen Dollar (Dollarkurs) verhängt. Kanada reagierte Anfang September mit Gegenzöllen von 15, 25 oder 50 Prozent auf US-Produkte im gleichen Gesamtwert. Noch am Tag des Inkrafttretens der kanadischen Maßnahmen ordnete Trump die nun anstehenden Einfuhrverbote an.
Trump begründet seine Zölle unter anderem damit, dass Kanada die Vereinigten Staaten seit Jahren "ausbeute". Er behauptete, dass sein Land nicht auf den Handel mit dem Nachbarn angewiesen sei. Kanada ist laut US-Daten derzeit der zweitgrößte Handelspartner der USA.
Am Montag stellte Trump stellte die Vermutung auf, die kanadische Regierung werde in drei bis vier Wochen einknicken und ein Abkommen wollen.
Der Handelsstreit hatte kurz nach Trumps Rückkehr ins Weiße Haus Anfang 2025 begonnen. Die USA verhängten Zölle auf kanadische Waren, Kanada reagierte mit Gegenzöllen. Seither folgten mehrere Eskalationsrunden. Wiederholte Verhandlungen haben bislang keine dauerhafte Einigung gebracht./apo/DP/stk
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