Cyberangriffe und Spionage kosten deutsche Unternehmen Milliarden

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Deutsche Unternehmen haben in den zurückliegenden zwölf Monaten deutlich mehr Angriffe ausländischer Geheimdienste wahrgenommen als im Jahr zuvor. Nach Angaben des IT-Branchenverbands Bitkom sahen von den Unternehmen, die Sabotage, Spionage oder Diebstahl erlebt haben, 37 Prozent einen ausländischen Nachrichtendienst am Werke, nach 28 Prozent im Vorjahr. 62 Prozent der Betroffenen erlebten Angriffe durch kriminelle Banden, ein Rückgang um sechs Prozentpunkte im Vergleich zu 2025, berichtet die Deutsche Presse-Agentur. Jeweils 8 Prozent der Unternehmen erlebten Angriffe von Kunden oder Lieferanten. Mehrfachnennungen waren möglich.

Die Nennungen decken sich mit der Einschätzung des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV), das bereits seit einigen Monaten auf eine erhöhte Gefährdung hinweist. Dabei steht die Rüstungsindustrie besonders im Fokus. Häufiger als in der Vergangenheit beobachten die Sicherheitsbehörden, dass Verkehrswege, Energieunternehmen und andere Einrichtungen, die zur kritischen Infrastruktur zählen, ausgespäht werden.

Moderation: wirtschaft tv Chefanchor Sascha Oliver Martin

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