MAGDEBURG (dpa-AFX) - Vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat CDU-Spitzenkandidat Sven Schulze erneut ausweichend auf die Frage geantwortet, ob er sich notfalls mit den Stimmen der Linken zum Regierungschef wählen lassen würde. Er werde am Sonntag das Wahlergebnis ansehen und schauen, "wie wir damit umgehen können", sagte der amtierende Ministerpräsident im ZDF-"Morgenmagazin".
Für dich zusammengefasst:
CDU-Kandidat Sven Schulze schließt Koalitionen mit Links und AfD aus.
Er bezieht sich auf CDU-Beschlüsse zu Linkspartei und AfD.
Aktuelles Bündnis in Magdeburg besteht aus CDU, SPD und FDP.
Schulz sagte, förmliche Regierungsbündnisse mit Linkspartei und AfD seien nicht denkbar. "Es gibt keine Koalition mit Links, es gibt keine Koalition mit der AfD. Ich möchte idealerweise das Land aus der Mitte heraus führen. Ich kenne aber auch die Umfragewerte. Und deswegen lassen Sie uns doch bitte das Wahlergebnis abwarten."
Fakt sei aber auch, dass es Beschlüsse der CDU zum Umgang mit den Linken und der AfD gebe. "An die halte ich mich auch", sagte er. Ein CDU-Grundsatzbeschluss schließt "Koalitionen und ähnliche Formen der Zusammenarbeit" mit der Linken aus - wie auch mit der AfD.
Schulze betonte, er wolle Sachsen-Anhalt gerne weiter regieren. "Ich weiß, dass viele Menschen das auch wollen." Aktuell regiert in Magdeburg ein Bündnis aus CDU, SPD und FDP, das allen Umfragen zufolge aber seine Mehrheit verlieren wird./toz/DP/jha
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