BERLIN (dpa-AFX) - CDU-Generalsekretärin Franziska Hoppermann schließt "ernsthafte" Gespräche mit der Linkspartei über ein Regierungsbündnis in Sachsen-Anhalt aus, um eine Mehrheit gegen die AfD zu bilden. "Wie sollen wir mit einer Partei ernsthafte Gespräche führen, die ein schweres Antisemitismusproblem hat, die ein ganz anderes Gesellschaftsmodell will als wir und die uns vorwirft, faschistische Politik zu machen", sagte Hoppermann im ZDF. Sie fügte hinzu: "Unsere Linien sind da klar. Es wird da keine Zusammenarbeit mit Linksextremen und Rechtsextremen geben."
Für dich zusammengefasst:
CDU-Generalsekretärin schließt Gespräche mit Linkspartei aus.
Nach CDU-Beschluss sind Koalitionen mit der Linkspartei ausgeschlossen.
Hoppermann weist auf fundamentale inhaltliche Differenzen hin.
Beim sogenannten Unvereinbarkeitsbeschluss der CDU, mit dem die Partei 2018 darauf festgelegt hatte, dass "Koalitionen und ähnliche Formen der Zusammenarbeit" weder mit der AfD noch mit der Linken infrage kommen, gehe es "ja nicht um Arithmetik oder Rechengrößen, sondern um wirklich fundamentale inhaltliche Fragen"./bk/DP/zb
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