Burger King vor den Zahlen: Hält der Wachstumsturbo auch im dritten Quartal?

Nicolas Ebert Nicolas Ebert
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Nicolas Ebert steht für kompakte Nachrichten mit einem sicheren Gespür für relevante Marktthemen. Nach über 6 Jahren für wallstreetONLINE und ariva.de im Einsatz fühlt sich der Berliner in der Finanzwelt wie zu Hause. Seine Inhalte reichen querbeet von Value-Titeln und den Märkten in Asien über die US Big-Techs bis hin zu aktuellen Top-Performern auf dem globalen Börsenparkett. So entstehen informative News, die Anlegern echten Halt geben.

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Restaurant Brands International, zu dem Burger King gehört, umfasst auch andere bekannte Fast-Food-Marken wie Tim Hortons und Popeyes Louisiana Kitchen.
©unsplash.com
Burger King wächst in den USA mehr als zehnmal so schnell wie McDonald’s. Am Donnerstag legt die Konzernmutter Zahlen vor. Doch im Konzern bremst eine Schwestermarke.
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Hinweis

Burger King jagt McDonald’s wieder Kunden ab. Im zweiten Quartal stieg der Umsatz der Burgerkette in den USA auf vergleichbarer Fläche um 8,5 Prozent. Es war das fünfte Plus in Folge. McDonald’s kam laut Bloomberg nur auf 0,8 Prozent. Am Donnerstag vor Börsenstart legt die Konzernmutter Restaurant Brands International ihre Zahlen für das dritte Quartal vor.

Hinter dem Comeback steht Tom Curtis. Der Chef des Geschäfts in den USA und Kanada steuert seit vier Jahren einen Sanierungsplan über mehr als 700 Millionen US-Dollar. Das Geld floss in Umbauten, Werbung und einen besseren Whopper. Seit der neuen Rezeptur verkauft die Kette nach Curtis’ Angaben 20 Prozent mehr davon. Über eine Hotline sammelt er zudem Beschwerden. Rund 40 Anrufe pro Woche beantwortet er persönlich.

Umbau: Erst 60 Prozent geschafft

Fertig ist die Wende aber nicht. Erst etwa 60 Prozent der Filialen in den USA sind modernisiert. "Im Moment glaube ich, dass wir eine Marke voller Widersprüche sind", sagt Curtis. Teures Rindfleisch drückte 2025 die Gewinne der Franchisenehmer. Den Großteil der Umbauten will er deshalb erst bis etwa 2030 statt 2028 abschließen.

Werte aus dem Artikel:
McDonald's Aktie 227,20 € +0,71%

Aktie: Günstiger als McDonald’s

Die Aktie kostet derzeit etwa 74,64 US-Dollar und damit rund zehn Prozent mehr als vor einem Jahr.

Chart Restaurant Brands Int

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Der Konzern ist rund 48 Milliarden US-Dollar wert, McDonald’s fast 178 Milliarden US-Dollar. Für jeden US-Dollar Gewinn, den Analysten für 2026 erwarten, zahlen Anleger knapp 18 US-Dollar. Bei McDonald’s sind es fast 19 US-Dollar. Die Dividendenrendite liegt bei rund 3,5 Prozent.

Analysten: Geduld gefragt

Jefferies hob die Wachstumsprognose für Burger King in den USA im dritten Quartal von fünf auf 6,5 Prozent an und liegt damit über dem Konsens von 5,7 Prozent. Argus stufte die Aktie dagegen im September auf "Halten" ab. "Komplette Trendwenden geschehen nicht über Nacht", schreiben die Analysten. Im Schnitt sehen 28 Experten laut StockAnalysis ein Kursziel von 85,76 US-Dollar und damit rund 15 Prozent Luft nach oben.

Für das dritte Quartal erwarten Analysten laut MarketBeat einen Gewinn von 1,08 US-Dollar je Aktie nach 1,03 US-Dollar im Vorjahr. Der Umsatz soll auf 2,55 Milliarden US-Dollar steigen. Schwach bleibt die Hähnchenkette Popeyes. Jefferies rechnet dort mit rund zwei Prozent weniger Umsatz.

Fazit

Burger King läuft, Popeyes hinkt hinterher. Die Aktie ist etwas günstiger bewertet als McDonald’s und zahlt eine solide Dividende. Wer einsteigt, setzt auf einen langen Umbau bis 2030. Am Donnerstag zeigt sich, ob Burger King das Tempo hält.



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